Glasabschneider

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<html> <aside class=„asset kasten kasten–kasten kastennr–1“ id=„kasten-1513894978168935-1“><h5 class=„kurzuefl z“>Kurzinfo</h5> <p id=„k_1512382893_p_1“ class=„kurzdarum“>Darum geht&#8217;s</p> <p id=„k_1512382893_p_2“ class=„kurzthema“>&#187; Flaschenb&#246;den mit Strom abschneiden</p> <p id=„k_1512382893_p_3“ class=„kurzthema“>&#187; Einstellbarer Timer</p> <p id=„k_1512382893_p_4“ class=„kurzthema“>&#187; F&#252;r viele Flaschenformen geeignet</p> <p id=„k_1512382893_p_5“ class=„kurzueklein“>Checkliste</p> <p id=„k_1512382893_p_6“ class=„kurzt“>Zeitaufwand:</p> <p id=„k_1512382893_p_7“ class=„kurznormal“>4 Stunden</p> <p id=„k_1512382893_p_8“ class=„kurznormal“/> <p id=„k_1512382893_p_9“ class=„kurzt“>Kosten:</p> <p id=„k_1512382893_p_10“ class=„kurznormal“>circa 10 Euro ohne Netzteil</p> <p id=„k_1512382893_p_11“ class=„kurznormal“/> <p id=„k_1512382893_p_12“ class=„kurzt“>Holzbearbeitung:</p> <p id=„k_1512382893_p_13“ class=„kurznormal“>Teile zus&#228;gen</p> <p id=„k_1512382893_p_14“ class=„kurznormal“/> <p id=„k_1512382893_p_15“ class=„kurzt“>L&#246;ten:</p> <p id=„k_1512382893_p_16“ class=„kurznormal“>einfache L&#246;tarbeiten</p> <p id=„k_1512382893_p_17“ class=„kurzueklein“>Material</p> <p id=„k_1512382893_p_18“ class=„kurzzutat“>&#187; Glasflaschen</p> <p id=„k_1512382893_p_19“ class=„kurzzutat“>&#187; Laptop-Netzteil</p> <p id=„k_1512382893_p_20“ class=„kurzzutat“>&#187; Stahlseil, 2 mm</p> <p id=„k_1512382893_p_21“ class=„kurzzutat“>&#187; Kippschalter</p> <p id=„k_1512382893_p_22“ class=„kurzzutat“>&#187; Stahlfeder</p> <p id=„k_1512382893_p_23“ class=„kurzzutat“>&#187; M6-Gewindestange,Muttern, Fl&#252;gelmutter</p> <p id=„k_1512382893_p_24“ class=„kurzzutat“>&#187; Zeitschaltuhr optional</p> <p id=„k_1512382893_p_25“ class=„soft-link“><a href=„http://make-magazin.de/xm3h“ data-pstyle=„softlink“>make-magazin.de/xm3h</a></p> </aside><figure class=„asset image image–artikel_gross image–logo“ id=„asset_2240“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/Leser-Projekt.mbr_SO.jpg“ data-pswp-width=„1573“ data-pswp-height=„1570“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_Leser-Projekt.mbr_SO.jpg“ class=„imageimage imageNicht definiert“/></a></figure><p id=„p_1“ class=„initial“><a id=„page_1513894978168935_23“ class=„seite“ data-seite=„23“/>Manchmal werden kreative Ideen aus der Not geboren. Bei uns war es die spontane Einladung zu einer Gartenparty, f&#252;r die wir am Wochenende schnell ein kleines Geschenk brauchten.</p><p id=„p_2“ class=„normal“>Aus Weinflaschen wurden so Windlichter. Durch das Abschneiden des Flaschenbodens lassen sich die Kerzen windsicher einsetzen. In Verbindung mit dem Sand als Untergrund kann Luft von unten nachstr&#246;men. Wir haben bewusst die Flaschengewinde erhalten. Wem das nicht gef&#228;llt, kann diese mit der hier beschriebenen Methode ebenfalls abschneiden. Die abgeschnittenen B&#246;den eignen sich dann noch als Aschenbecher f&#252;r die Gartenparty.</p> <h3 id=„p_3“ class=„z“>Flaschenbodenschnitt &#8211; old school</h3> <p id=„p_4“ class=„oe“>Unseren ersten Prototypen haben wir mit einer seit langem &#252;berlieferten Methode gefertigt. Hierzu umwickelt man die Flasche an der geplanten Trennstelle mit einer Paketkordel, tr&#228;nkt diese mit einer brennbaren Fl&#252;ssigkeit und entz&#252;ndet diese dann.</p> <p id=„p_5“ class=„normal“>Nach dem Ausbrennen der Schnur (ungef&#228;hr 30&#160;Sekunden) taucht man die Flasche in kaltes Wasser, wodurch sich ein Spannungsriss entlang der Schnur bildet und der Boden der Flasche abf&#228;llt.</p> <figure class=„asset image image–artikel_gross“ id=„asset_1512382936“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/ch.0617.022-025.qxp_group_1714.jpg“ data-pswp-width=„1624“ data-pswp-height=„1786“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_ch.0617.022-025.qxp_group_1714.jpg“ class=„imageimage“/></a> <figcaption>Das Abtrennen des Flaschenbodens mit Schnur &#8230;</figcaption></figure><figure class=„asset image image–artikel_gross“ id=„asset_1721“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/Feuer5.slr_PR.jpg“ data-pswp-width=„1880“ data-pswp-height=„2229“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_Feuer5.slr_PR.jpg“ class=„imageimage imageNicht definiert“/></a> <figcaption>&#8230; und Waschbenzin</figcaption></figure><p id=„p_6“ class=„normal“>Die Herausforderung besteht darin, die Schnur ausreichend lange und hei&#223; zum Brennen zu bringen. Beste Erfahrungen haben wir mit Waschbenzin gemacht. Lampen&#246;l brennt zwar l&#228;nger, erzeugt aber nicht die erforderliche Brenntemperatur. Brennspiritus brannte bei unseren Versuchen nicht lange genug.</p> <p id=„p_7“ class=„normal“>Leider erwies sich die Methode als nicht besonders zuverl&#228;ssig. Es ist schwer, die Schnur schmal genug auf die Flasche zu wickeln und die Hitze genau auf die Schnittlinie zu konzentrieren. W&#228;hrend des Brennens haben wir daher die Flasche kontinuierlich gedreht, um die Hitze gleichm&#228;&#223;ig entlang der Linie zu verteilen, was allerdings einiges Geschick erfordert.</p> <aside class=„asset kasten kasten–warnung kastennr–5“ id=„kasten-1513894978168935-5“><figure class=„asset image image–artikel_gross“ id=„asset_1890“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/Warnschild_Gefahrenstelle.mbr_IG.jpg“ data-pswp-width=„1090“ data-pswp-height=„956“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_Warnschild_Gefahrenstelle.mbr_IG.jpg“ class=„imageimage“/></a></figure><h5 class=„kk z“>ACHTUNG</h5> <p id=„k_1512382832_p_1“ class=„k“>F&#252;hren Sie solche Experimente auf gar keinen Fall in geschlossenen R&#228;umen durch. Insbesondere Waschbenzin erzeugt eine sehr gro&#223;e Flamme. Verschlie&#223;en Sie vor dem Anz&#252;nden unbedingt den Beh&#228;lter mit der Brennfl&#252;ssigkeit und stellen Sie ihn m&#246;glichst weit weg.</p> </aside><h3 id=„p_8“ class=„z“>Maschinenbau</h3> <p id=„p_9“ class=„oe“>Da wir auch andere Freunde mit Windlichtern begl&#252;cken wollten und uns au&#223;erdem weitere Einsatzm&#246;glichkeiten abgeschnittener Flaschen in den Sinn kamen, haben wir den etwas hektischen Schneidevorgang von Feuer auf Strom umgestellt.</p> <p id=„p_10“ class=„normal“><a id=„page_1513894978168935_24“ class=„seite“ data-seite=„24“/>Ein durch Stromfluss zum Gl&#252;hen gebrachter Draht kann die Schnittlinie viel l&#228;nger und berechenbarer erhitzen. Damit der Draht bei moderatem Strom und nicht zu kleiner Spannung gl&#252;ht, darf sein Widerstand nicht zu klein sein. Kupferdraht ist deshalb ungeeignet. Stahl hat einen deutlich h&#246;heren Widerstand. Wir haben uns durch Ausprobieren an die idealen Parameter herangetastet.</p> <p id=„p_11“ class=„normal“>Ein 0,3&#160;mm starker Stahldraht einer L&#228;nge von etwa 50&#160;cm lie&#223; sich mit einer Spannung von 19&#160;Volt dauerhaft zum Gl&#252;hen bringen. Hierbei floss ein Strom von rund 3,5&#160;A. Das bedeutet, dass wir mit dem Draht rund 65&#160;Watt Heizleistung auf das Glas bringen.</p> <figure class=„asset image image–artikel_gross“ id=„asset_1744“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/Gluehdraht.slr_PR.jpg“ data-pswp-width=„2329“ data-pswp-height=„1800“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_Gluehdraht.slr_PR.jpg“ class=„imageimage imageNicht definiert“/></a> <figcaption>Ein gl&#252;hender Draht soll die brennende Schnur ersetzen.</figcaption></figure><aside class=„asset kasten kasten–warnung kastennr–7“ id=„kasten-1513894978168935-7“><figure class=„asset image image–artikel_gross“ id=„asset_1733“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/Warnschild_Gefahrenstelle.mbr_IG.jpg“ data-pswp-width=„1090“ data-pswp-height=„956“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_Warnschild_Gefahrenstelle.mbr_IG.jpg“ class=„imageimage imageNicht definiert“/></a></figure><h5 class=„kk z“>ACHTUNG</h5> <p id=„k_1512382823_p_1“ class=„k“>Auch wenn der Draht nicht mehr gl&#252;ht, kann er noch sehr hei&#223; sein. Lassen Sie den Draht abk&#252;hlen, bevor Sie ihn wieder anfassen.</p> </aside><p id=„p_12“ class=„normal“>Somit eignet sich ein ausgedientes 19-Volt-Laptop-Netzteil ideal als Spannungsquelle. Den d&#252;nnen Stahldraht haben wir durch Abwickeln eines 2&#160;mm starken Stahlseils gewonnen. Diese Stahlseile gibt es als Meterware im Baumarkt. Nach dem Abwickeln ist der Draht recht wellig. Durch Erhitzen und Spannen streckt er sich und wird glatt.</p> <p id=„p_13“ class=„normal“>Da die Maschine (oder besser: die Vorrichtung) halbwegs sch&#246;n aussehen sollte, haben wir sie aus Multiplex-Sperrholz gebaut.</p> <figure class=„asset image image–artikel_gross“ id=„asset_1764“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/Stahlseil.slr_PR.jpg“ data-pswp-width=„1995“ data-pswp-height=„2101“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_Stahlseil.slr_PR.jpg“ class=„imageimage imageNicht definiert“/></a> <figcaption>Den Draht haben wir einem Stahlseil entnommen.</figcaption></figure><figure class=„asset image image–artikel_gross“ id=„asset_1775“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/Komplett-Hinten_mf_PR.jpg“ data-pswp-width=„2510“ data-pswp-height=„1670“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_Komplett-Hinten_mf_PR.jpg“ class=„imageimage imageNicht definiert“/></a> <figcaption>Der fertig zusammbengebaute Glasschneider</figcaption></figure><figure class=„asset image image–artikel_gross“ id=„asset_1754“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/MPX-Platte.mbr_SO.jpg“ data-pswp-width=„1898“ data-pswp-height=„896“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_MPX-Platte.mbr_SO.jpg“ class=„imageimage imageNicht definiert“/></a> <figcaption>Die Ma&#223;e des Prototyps</figcaption></figure><p id=„p_14“ class=„normal“>Die Flasche liegt auf einer schiefen Ebene, die auf der anderen Seite durch eine senkrechte Platte begrenzt wird. So liegen Flaschen verschiedener Durchmesser gut fixiert. Wir haben diese Schr&#228;ge aus dreieckigen Abschnitten der Sperrholzplatte gebaut. Hier kann sich aber jeder Nachbauer eine eigene L&#246;sung ausdenken.</p> <p id=„p_15“ class=„normal“>&#220;ber die Gewindestange am Rand der Vorrichtung erh&#228;lt der Heizdraht einen Pol zur Spannungsversorgung. Wir haben ihn hier einfach zwischen einer Mutter und einer Fl&#252;gelmutter eingeklemmt, um die L&#228;nge an den Flaschendurchmesser anpassen zu k&#246;nnen. Der zweite Pol wird am anderen Ende des Drahts durch eine L&#252;sterklemme verbunden. Die Gewindestange an der Stirnseite der vertikalen Platte hat keinen elektrischen Anschluss. Sie dient zur Umlenkung des Drahts. Die Heizleistung l&#228;sst sich durch Verschieben der L&#252;sterklemme einstellen &#8211; eine Low-Tech-Heizungsregelung.</p> <p id=„p_16“ class=„normal“>Durch eine Feder wird der Draht auf Spannung gehalten. Diese kann abh&#228;ngig vom Flaschendurchmesser in verschiedene Haltepunkte eingeh&#228;ngt werden. Bei Pollin haben wir g&#252;nstig eine mechanische aufziehbare Zeitschaltuhr erstanden, die den Gl&#252;hvorgang nach der eingestellten Zeit beendet. So lassen sich reproduzierbare Ergebnisse erzielen. Ein Schalter und eine Stoppuhr funktionieren nat&#252;rlich auch.</p> <p id=„p_17“ class=„normal“>Neben der Zeitschaltuhr haben wir einen Kippschalter eingebaut. Dieser hat zwei Stellungen, mit denen entweder die Zeitschaltuhr aktiviert oder der Heizstrom manuell eingeschaltet wird. In der Mittelstellung ist der Strom abgeschaltet. So gibt es auch bei Zeitschaltuhrbetrieb eine Not-aus-Funktion. Die ist n&#252;tzlich, wenn sich versehentlich die Drahtenden auf der Oberseite der Flasche ber&#252;hren &#8211; was bei uns schnell zum Durchgl&#252;hen f&#252;hrte.</p> <h3 id=„p_18“ class=„z“>Gl&#252;hender Einsatz</h3> <p id=„p_19“ class=„oe“>Nun muss die Flasche auf die schiefe Ebene gelegt werden. Dann wird der Draht von oben einmal um die Flasche gewickelt und mit der Feder in die passende Halterung eingeh&#228;ngt. Achten Sie bitte da<a id=„page_1513894978168935_25“ class=„seite“ data-seite=„25“/>rauf, dass der Draht so um die Flasche gewickelt ist, dass sich die Windungen nicht ber&#252;hren.</p> <figure class=„asset image image–artikel_gross“ id=„asset_1783“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/User-Interface.slr_PR.jpg“ data-pswp-width=„2397“ data-pswp-height=„1749“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_User-Interface.slr_PR.jpg“ class=„imageimage imageNicht definiert“/></a> <figcaption>Die Bedienelemente</figcaption></figure><figure class=„asset image image–artikel_gross“ id=„asset_1806“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/Elektrik.slr_PR.jpg“ data-pswp-width=„2635“ data-pswp-height=„1592“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_Elektrik.slr_PR.jpg“ class=„imageimage imageNicht definiert“/></a> <figcaption>Ein ausgedientes Laptop-Netzteil versorgt den Glasschneider mit Spannung.</figcaption></figure><figure class=„asset image image–artikel_gross“ id=„asset_1794“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/Schaltung.mbr_IG.jpg“ data-pswp-width=„2672“ data-pswp-height=„1569“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_Schaltung.mbr_IG.jpg“ class=„imageimage imageNicht definiert“/></a> <figcaption>Der Aufbau des Glasabschneiders</figcaption></figure><figure class=„asset image image–artikel_gross“ id=„asset_1816“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/Schneidedraht.slr_PR.jpg“ data-pswp-width=„2266“ data-pswp-height=„1850“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_Schneidedraht.slr_PR.jpg“ class=„imageimage imageNicht definiert“/></a> <figcaption>Der aufgewickelte Draht darf sich nicht &#252;berlappen.</figcaption></figure><figure class=„asset image image–artikel_gross“ id=„asset_1827“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/Frontseite.mbr_IG.jpg“ data-pswp-width=„1671“ data-pswp-height=„1225“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_Frontseite.mbr_IG.jpg“ class=„imageimage imageNicht definiert“/></a> <figcaption>Der Querschnitt unserer Vorrichtung</figcaption></figure><figure class=„asset image image–artikel_gross“ id=„asset_1512383024“><a class=„js-pswp-image imagelink“ href=„https://www.heise.de/select/make/2017/6/1513894978168935/contentimages/ch.0617.022-025.qxp_group_1845.jpg“ data-pswp-width=„1943“ data-pswp-height=„2157“ data-pswp-bu=„“><img src=„https://www.heise.de/scale/geometry/500x500/q60/select/make/2017/6/1513894978168935/tn_ch.0617.022-025.qxp_group_1845.jpg“ class=„image__image“/></a> <figcaption>Hier eine H&#228;ngelampe aus einer Ikea-Lampenfassung mit einer uralten Gl&#252;hbirne</figcaption></figure><p id=„p_20“ class=„normal“>Ziehen Sie nach Ablauf der Gl&#252;hzeit die Flasche schnell aus der Halterung und tauchen Sie sie in kaltes Wasser. Knackt es dann gut h&#246;rbar, war dieser Schnitt ein Erfolg.</p> <p id=„p_21“ class=„normal“>Wir haben gute Schnitte nach zwei Minuten Gl&#252;hdauer erzeugt. Wenn es beim Abschrecken im kalten Wasser nicht knackt, die Flasche also unversehrt bleibt, war die Gl&#252;hdauer zu kurz.</p> <p id=„p_22“ class=„normal“>Es ist &#252;brigens normal, dass der Draht dort, wo er das Glas ber&#252;hrt, nicht gl&#252;ht. Die Flaschenoberfl&#228;che k&#252;hlt den Draht etwas ab, die Temperatur ist aber dennoch f&#252;r einen glatten Schnitt ausreichend. Die Qualit&#228;t des Schnitts h&#228;ngt wesentlich von der Glasqualit&#228;t ab. Bei vielen Weinflaschen ergibt sich ein glatter gerader Schnitt ohne scharfe Kanten, w&#228;hrend die Schnittkante zum Beispiel bei Gurkengl&#228;sern eher rau und gezackt ist.</p> <p id=„p_23“ class=„normal“>Wir experimentieren nun mit Lampenschirmen, Kerzenleuchtern und Trinkbechern aus dem Glascontainer, ohne bef&#252;rchten zu m&#252;ssen, dass die Werkstatt abbrennt. &#8212;</p> </html>