P2P-Messenger Briar in Version 1.0 erschienen

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<html> <p class=„printversionback-to-article printversion–hide“><a href=„https://www.heise.de/newsticker/meldung/P2P-Messenger-Briar-in-Version-1-0-erschienen-4046467.html“>zur&#252;ck zum Artikel</a></p><figure class=„printversionlogo“><img src=„https://1.f.ix.de/icons/svg/logos/svg/heiseonline.svg“ alt=„heise online“ width=„180“ heigth=„40“/></figure><figure class=„aufmacherbild“><img src=„https://heise.cloudimg.io/width/700/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/4/2/4/0/1/4/briar-65b69bebf7f49600.jpeg“ alt=„P2P-Messenger Briar in Version 1.0 erschienen“/></figure><p><strong>Der Messenger verbindet sich mit anderen Instanzen &#252;ber das Tor-Protokoll und verspricht Anonymit&#228;t. Die seit vergangenen Sommer laufende Betaphase ist abgeschlossen, 2018 sollen neue Features kommen.</strong></p> <p>Der anonyme Messenger Briar hat die Beta-Phase beendet. Seit Mittwoch ist die erste stabile Version des <strong>P2P-Messengers f&#252;r Android[1]</strong> erh&#228;ltlich. Mit Briar k&#246;nnen sich Nutzer anonym und zur Not auch ohne Internetverbindung austauschen. Die Kommunikation l&#228;uft &#252;ber das Tor-Netzwerk und kommt ohne zentrale Server aus. Dabei kann Briar &#252;ber Bluetooth oder WLAN auch direkte Verbindungen zu anderen Instanzen in der unmittelbaren Umgebung aufbauen.</p> <p>Briar nutzt das Hidden-Service-Protokoll von Tor. Die Apps der Teilnehmer kommunizieren nicht direkt miteinander, sondern verbinden sich zun&#228;chst mit dem auf dem Ger&#228;t laufenden Tor-Dienst. Damit soll sichergestellt sein, dass die Kommunikation vollst&#228;ndig anonym abl&#228;uft und niemand herausfinden kann, wer sich mit wem austauscht. Im Rahmen der Beta wurde auch ein Sicherheits-Audit der App durchgef&#252;hrt und <strong>ver&#246;ffentlicht[2]</strong>.</p> <h3 class=„subheading“ id=„nav_neue_features1“>Neue Features angek&#252;ndigt</h3> <p>Die Weiterentwicklung des Messengers wird vom Open Technology Fund gef&#246;rdert. Das Team <strong>plant f&#252;r 2018 einige neue Features[3]</strong>, die von der Community am st&#228;rksten nachgefragt wurden. So sollen Kontakte auch ohne pers&#246;nliche Identifikation hinzugef&#252;gt werden k&#246;nnen. Dazu soll man k&#252;nftig auch Bilder verschicken k&#246;nnen. Der German Prototype Fund unterst&#252;tzt dar&#252;ber hinaus die Entwicklung eines Features, dass sich Nutzer auch Nachrichten schicken k&#246;nnen, wenn nicht alle gleichzeitig online sind.</p> <p>Auch an der Akkubelastung durch Briar will das Team arbeiten, dar&#252;ber hinaus sollen die Grundlagen f&#252;r einen Desktop-Client geschaffen werden. Hoffnungen auf eine iOS-Version d&#228;mpfen die Entwickler allerdings: Den P2P-Messenger auf iOS zu portieren sei eine Herausforderung, weil Apple keine langlebigen Datenverbindungen im Hintergrund zulasse, die f&#252;r P2P-Messaging ben&#246;tigt werden. (<strong>vbr[4]</strong>)<br class=„clear“/></p> <hr/><p><strong>URL dieses Artikels:</strong><br/><small><code>http://www.heise.de/-4046467</code></small></p> <p><strong>Links in diesem Artikel:</strong><br/><small><code><strong>[1]</strong>&#160;https://www.heise.de/meldung/Testversion-des-Peer-to-Peer-Messengers-Briar-fuer-Android-veroeffentlicht-3780776.html</code></small><br/><small><code><strong>[2]</strong>&#160;https://briarproject.org/raw/BRP-01-report.pdf</code></small><br/><small><code><strong>[3]</strong>&#160;https://briarproject.org/news/2018-1.0-released-new-funding.html</code></small><br/><small><code><strong>[4]</strong>&#160;mailto:vbr@ct.de</code></small><br/></p> <p class=„printversioncopyright“><em>Copyright &#169; 2018 Heise Medien</em></p> </html>