Transparente KI gibt Entscheidungswege preis

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<html> <p class=„printversionmasterbild“><img src=„https://heise.cloudimg.io/bound/712x480/q60.png-lossy-60.webp-lossy-60.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/4/3/2/9/6/4/9/ct2723erklarbar_126780_agr_jnac_online-7f14e3babbb12f3e.jpeg“ alt=„“ class=„img-responsive“ referrerpolicy=„no-referrer“ /></p><p><strong>Ein neues Verfahren entlockt leistungsf&#228;higen KIs ihre Beurteilungskriterien. Mit verst&#228;ndlichen Denkkonzepten lassen sich Entscheidungen besser nachvollziehen.</strong></p><p>Wie sch&#228;tzt eine k&#252;nstliche Intelligenz das Alter einer Person auf einem Foto? Woran erkennt sie ein Rotkehlchen, ein Zebra oder in der dermatologischen Praxis Hautkrebssymptome? Gerade das medizinische Beispiel zeigt, wie wichtig es w&#228;re, die Konzepte genau zu verstehen, die hinter einer KI-Entscheidung stecken. Doch die komplexen Modelle, die in automatisierten Machine-Learning-Prozessen entstehen und sich in Netzen aus Zigtausenden miteinander vernetzten Neuronen manifestieren, offenbaren ihre internen Prozesse nicht so einfach.</p><p>Eine Hilfe stellt bislang das LRP-Verfahren (Layer-wise Relevance Propagation). Mit dieser Methode lassen sich die Prozesse im neuronalen Netz zur&#252;ckverfolgen, schichtweise von der Klassifikation am Ende bis zu den Eingangsdaten auf der Input-Ebene.</p><p>Bei einem Bilderkenner beispielsweise berechnet das LRP-Verfahren nach einer Entscheidung („es ist ein Zebra“) eine Heatmap. Die hebt genau die Bildpixel hervor, die sich im individuellen Fall am st&#228;rksten auf die getroffene Klassifikation auswirkten. In diesem Fall w&#252;rde die Heatmap wahrscheinlich Bildbereiche hervorheben, die Streifen im Fell und den pferde&#228;hnlichen Kopf des Tieres zeigen.</p><hr /><p><strong>URL dieses Artikels:</strong><br /><small><code>https://www.heise.de/-9355142</code></small></p><p><strong>Links in diesem Artikel:</strong><br /><small><code><strong>[1]</strong>&#160;https://www.heise.de/hintergrund/Transparenz-in-der-KI-Wie-Entscheidungen-verstaendlich-werden-9355142.html</code></small><br /><small><code><strong>[2]</strong>&#160;https://www.heise.de/ratgeber/Die-eigene-Sprach-KI-Mit-offenen-Sprachmodellen-experimentieren-9316405.html</code></small><br /><small><code><strong>[3]</strong>&#160;https://www.heise.de/ratgeber/Ohne-Cloud-Die-eigene-Sprach-KI-lokal-betreiben-9318689.html</code></small><br /><small><code><strong>[4]</strong>&#160;https://www.heise.de/ratgeber/Kuenstliche-Intelligenz-Wo-man-das-eigene-generative-Sprachmodell-betreiben-kann-9317415.html</code></small><br /><small><code><strong>[5]</strong>&#160;https://www.heise.de/ratgeber/Gruende-fuer-Fehler-in-KI-Sprachmodellen-Auswirkungen-auf-den-produktiven-Einsatz-9283340.html</code></small><br /><small><code><strong>[6]</strong>&#160;https://www.heise.de/ratgeber/KI-Wie-Benchmarks-die-Leistung-grosser-Sprachmodelle-messen-und-vergleichen-9288453.html</code></small><br /><small><code><strong>[7]</strong>&#160;https://www.heise.de/ratgeber/KI-Sprachmodelle-Tipps-und-Tools-fuer-den-produktiven-Einsatz-9287624.html</code></small><br /><small><code><strong>[8]</strong>&#160;https://www.heise.de/ratgeber/Interview-Das-knifflige-Benchmarking-grosser-Sprachmodelle-9248097.html</code></small><br /><small><code><strong>[9]</strong>&#160;https://www.heise.de/hintergrund/Neuling-in-der-Klasse-ChatGPT-und-Co-kommen-in-die-Schule-9237002.html</code></small><br /><small><code><strong>[10]</strong>&#160;https://www.heise.de/tests/Webdienste-zur-KI-gestuetzten-Erstellung-von-Praesentationen-im-Test-9231459.html</code></small><br /></p><p class=„printversioncopyright“><em>Copyright &#169; 2023 Heise Medien</em></p> </html>