Wire-Messenger ist jetzt vollständig Open Source

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  <figure class="aufmacherbild"><img src="https://1.f.ix.de/scale/geometry/600/q75/imgs/18/1/8/5/9/3/1/3/Wire___modern__private_communication-2380e4b2323729af.png"/><figcaption><p class="source">(Bild:&#160;Wire)</p>
          </figcaption></figure><!-- RSPEAK_START --><!-- RSPEAK_START --><p class="meldung_anrisstext"><strong>Der Sourcecode des WebRTC-Messenger des Schweizer Unternehmens Wire ist jetzt komplett verf&#252;gbar. Bisher gab es bereits einige quelloffene Bibliotheken, aber erst jetzt stehen auch die Clients und UI-Komponenten auf GitHub.</strong></p>
          <p>Wire ist ein Schweizer Unternehmen, <b>das Ende 2014 mit einem eigenen Messenger an den Start ging [1]</b>, um WhatsApp und Threema Konkurrenz zu machen. Die Gr&#252;nder Alan Duric, Priidu Zilmer und Janus Friis hatten zuvor reichlich Erfahrungen im Bereich des Messaging gesammelt; der D&#228;ne Friis geh&#246;rt zu den Mitgr&#252;ndern von Skype, das sp&#228;ter von Microsoft &#252;bernommen wurde. Von Anfang an setzte Wire neben Verschl&#252;sselung auf Offenlegung des Quellcodes. Damit wollen sie Nutzern vor allem die Sorge nehmen, dass der Messenger Backdoors f&#252;r Geheimdienste enthalten k&#246;nne.</p>

<h3 class=„subheading“>Oberfl&#228;che und Tools nachgereicht</h3> <p>Obwohl die grundlegenden Bausteine zur Kommunikation &#252;ber VoIP und WebRTC sowie zur Verschl&#252;sselung bereits seit geraumer Zeit verf&#252;gbar sind, fehlten bisher noch Codeteile, die vor allem die Oberfl&#228;che und die nativen Apps f&#252;r iOS und Android beziehungsweise den Webclient betreffen. Diese hat Wire nun nachgereicht, sodass der komplette Messenger Open Source ist. Zus&#228;tzlich hat das Team einige Tools ver&#246;ffentlicht, die es selbst intern verwendet.</p> <p>Software auf der Basis des ver&#246;ffentlichten Sourcecodes, die Verbindung mit den Wire-Servern aufnimmt, bezeichnet die Lizenzbedingungen als „Open Source App“. Entwickler solcher Anwendungen m&#252;ssen unter anderem Sorge daf&#252;r tragen, dass sie die Sicherheitsfunktionen nicht schw&#228;chen und dass die Datenspeicherung nur zu den vorgesehenen Zwecken erfolgt.</p> <p>Weitere Details finden sich auf der <b>GitHub-Seite [2]</b>, auf der auch der Sourcecode der Clients und der unterschiedlichen Bibliotheken zur Verf&#252;gung steht. Gro&#223;e Teile des Codes sind in C beziehungsweise C++ verfasst. Die kryptographischen Komponenten wie die Proteus genannte Implementierung des Axolotl-Protokolls hat das Team in Rust programmiert.<!– AUTHOR-DATA-MARKER-BEGIN –>

<!– RSPEAK_STOP –> (<b>rme [3]</b>) <br class=„clear“/><!– RSPEAK_START –><!– AUTHOR-DATA-MARKER-END –></p>

      </div><hr/><p class="size80">
          <strong>URL dieses Artikels:</strong><br/>
          https://www.heise.de/developer/meldung/Wire-Messenger-ist-jetzt-vollstaendig-Open-Source-3277490.html
      </p>
          <p class="size80">
              <strong>Links in diesem Artikel:</strong><br/>
                  &#160;&#160;[1]&#160;https://www.heise.de/developer/meldung/Wire-Neuer-WebRTC-Messenger-soll-WhatsApp-Co-Konkurrenz-machen-2477770.html<br/>
                  &#160;&#160;[2]&#160;https://github.com/wireapp/wire<br/>
                  &#160;&#160;[3]&#160;mailto:rme@ct.de<br/></p>

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