Qgelm

Berliner "Luftlöcher": 16.000 Handys für die Polizei?

Originalartikel

Backup

<html> <div class=„meldung_wrapper druckversion“>

          <!-- RSPEAK_STOP -->
  
      
          
      
      
  
  <!-- RSPEAK_STOP -->
  <figure class="aufmacherbild"><img src="https://1.f.ix.de/scale/geometry/695/q75/imgs/18/2/1/5/8/5/3/2/polizei-sxc-ed2802be86b09af1-90fc64e23466bcae.jpeg"/></figure><!-- RSPEAK_START --><!-- RSPEAK_START --><p class="meldung_anrisstext"><strong>Berlin pr&#252;ft die Anschaffung von 16.000 Handys f&#252;r seine Polizisten, um&#13;

die Funkversorgung der Rechtsh&#252;ter zu verbessern.</strong></p>

          <p>Der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) pr&#252;ft derzeit die Anschaffung von 16.000 Handys f&#252;r seine Polizeikr&#228;fte. Nach Berichten von <b>Radio Berlin-Brandenburg [1]</b> und der <b>Berliner Morgenpost [2]</b> soll so das Problem der mangelhaften Versorgung beim digitalen Polizeifunk in Berlin angegangen werden. Denn in der Stadt gibt es zu wenig Basisstationen f&#252;r die TETRA-Funkversorgung: 53 Stationen sind in Betrieb, 5 weitere sind in der Planung f&#252;r 2017, doch erst mit 44 weiteren Stationen ist die Vollabdeckung erreicht. Jetzt wird untersucht, ob 16.000 Handys g&#252;nstiger sind.</p>

<p>Berliner Techniker wie Polizeitaktiker reagieren genervt, wenn sie auf das Thema Blaulichtfunk in Berlin angesprochen werden. Besonders &#228;rgert sie der Vergleich mit anderen Gro&#223;st&#228;dten wie Wien (138 TETRA-Stationen) oder London (250 plus 20 mobile Einheiten). Wien ist halt h&#252;geliger und London hat ein anderes Betreiber-Modell. Weitere Besonderheiten: in Berlin werden im U-Bahn-Netz besondere Handys ben&#246;tigt, weil die Berliner Verkehrsbetriebe ein eigenes Netz betreiben. Obendrein ist die sogenannte „Objektversorgung“, bei der Betreiber von gr&#246;&#223;eren Bau-Objekten verpflichtet sind, die Kommunikation von Einsatzkr&#228;ften innerhalb von Geb&#228;uden sicherzustellen, in Berlin gesetzlich nicht geregelt. Ob die Anschaffung von 16.000 Handys am Markt g&#252;nstiger ist als der geplante Ausbau um 44 Basisstationen, ist eine offene Frage.</p> <p>In jedem Fall muss dann die technische Integration dieser Normal-Handys in das verschl&#252;sselte Funknetz der Polizei erreicht werden. Daf&#252;r gibt es L&#246;sungen, etwa <b>WAVE von Motorola [3]</b> f&#252;r die Push-to-Talk-Kommunikation zwischen Smartphones und den Funkger&#228;ten von Polizei und Feuerwehr oder die Android-Anwendung <b>PTT Connect f&#252;r LTE [4]</b> von Hytera. Hinzu m&#252;ssen auf dem Smartphone Anwendungen wie das beliebte WhatsApp durch Programme wie <b>Stashcat [5]</b> ersetzt werden, die auf beh&#246;rdeneigenen Servern laufen. Schlie&#223;lich w&#228;re noch die Betreiberfrage zu kl&#228;ren, wie in Krisensitationen die 16.000 Handys im &#246;ffentlichen Netz priorisiert werden k&#246;nnen.<!– AUTHOR-DATA-MARKER-BEGIN –>

<!– RSPEAK_STOP –> (<b>jo [6]</b>) <br class=„clear“/><!– RSPEAK_START –><!– AUTHOR-DATA-MARKER-END –></p>

      </div><hr/><p class="size80">
          <strong>URL dieses Artikels:</strong><br/>
          https://www.heise.de/newsticker/meldung/Berliner-Luftloecher-16-000-Handys-fuer-die-Polizei-3650054.html
      </p>
          <p class="size80">
              <strong>Links in diesem Artikel:</strong><br/>
                  &#160;&#160;[1]&#160;http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/03/berlin-polizei-handys-polizeifunk.html<br/>
                  &#160;&#160;[2]&#160;http://www.morgenpost.de/berlin/article209850277/Berliner-Polizei-soll-16-000-neue-Smartphones-bekommen.html<br/>
                  &#160;&#160;[3]&#160;https://www.motorolasolutions.com/en_xu/products/wave-work-group-communications.html#taboverview<br/>
                  &#160;&#160;[4]&#160;http://www.hytera-mobilfunk.com/de/technologien/tetra/pttconnect-tetra-ueber-lte/<br/>
                  &#160;&#160;[5]&#160;https://www.stashcat.com<br/>
                  &#160;&#160;[6]&#160;mailto:jo@ct.de<br/></p>

</html>

Cookies helfen bei der Bereitstellung von Inhalten. Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies auf Ihrem Computer gespeichert werden. Außerdem bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und verstanden haben. Wenn Sie nicht einverstanden sind, verlassen Sie die Website.Weitere Information