Qgelm

EU-LISA: Datenbanken verbinden für mehr Sicherheit

Originalartikel

Backup

<html> <p class=„printversionback-to-article printversion–hide“> <a href=„https://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-LISA-Datenbanken-verbinden-fuer-mehr-Sicherheit-3864831.html“>zur&#252;ck zum Artikel</a> </p><figure class=„printversionlogo“><img src=„https://1.f.ix.de/icons/svg/logos/svg/heiseonline.svg“ alt=„heise online“ width=„180“ heigth=„40“/></figure><!– RSPEAK_STOP –><figure class=„aufmacherbild“><a href=„https://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-LISA-Datenbanken-verbinden-fuer-mehr-Sicherheit-3864831.html?view=print“ title=„Bild vergr&#246;&#223;ern“ class=„image_zoom cbox_gallery cboxElement“ data-grossbildsrc=„/imgs/18/2/3/0/0/5/1/3/X-Road-d233a5c2f77c3b83.png“>

          
          <img src="https://1.f.ix.de/scale/geometry/700/q75/imgs/18/2/3/0/0/5/1/3/X-Road-ed4fb94a488210f3.png"/></a>
      
          <figcaption class="akwa-caption"><p class="source akwa-caption__source">(Bild:&#160;EU-LISA)</p>
              
          </figcaption></figure><!-- RSPEAK_START --><p><strong>Auf der j&#228;hrlich stattfindenden Konferenz der europ&#228;ischen Datenagentur EU-LISA war "der Silo" das Hauptthema und die Interoperabilit&#228;t das Zauberwort. Alle gro&#223;en transeurop&#228;ischen Datenbanken sollen nahtlos zusammengef&#252;gt werden.</strong></p>
  <p>Die vierte Konferenz der Datenagentur <b>EU-LISA[1]</b> (European Agency for the operational management of large-scale IT systems in the area of freedom, security and justice) besch&#228;ftigte sich unter dem Motto <b>Digitaler Wandel f&#252;r ein sicheres Europa[2]</b> mit dem Zusammenflie&#223;en von Informationen, die in den diversen EU-Datenbanken gespeichert sind. Zu den Datenbanken von EU-LISA, die dabei beteiligt sind, geh&#246;rt das Schengener Informationssystem (SIS II), das Visa-Informationssystem (VIS) und das Fingerabdruck-Identifizierungssystem EURODAC. K&#252;nftig sollen weitere Datenbanken hinzukommen: Das europ&#228;ische Ein- und Ausreisesystem (EES, European Entry-Exit System) und das europ&#228;ische Einreise-Genehmigungssystem ETIAS (European Travel Information and Authorisation Systems) sowie nationale Systeme wie die jeweiligen Fluggastdatenbanken der Schengen-L&#228;nder.</p>

<!– RSPEAK_STOP –> <figure class=„rteinlinebild akwa-inline-img rtepos_right col-lg-6 col-md-6 col-sm-6 col-xs-12 akwa-inline–right“><img src=„https://1.f.ix.de/scale/geometry/350/q75/imgs/18/2/3/0/0/5/1/3/EU-LISADB-8e47d6dcae2a9e00.png“ alt=„EU-LISA“ class=„img-responsive akwa-inline-imgimg“/><figcaption class=„rteinlinebild_source akwa-caption“>

        (Bild:&#160;EU-LISA
        )
      
  </figcaption></figure><!-- RSPEAK_START --><p>All diese Datensilos m&#252;ssten miteinander verbunden werden, damit die innere Sicherheit Europas gest&#228;rkt werden werden kann, erkl&#228;rte EU-LISA-Direktor Krum Garkov zum Auftakt der zweit&#228;gigen Konferenz. Der estnische Innenminister Andres Anvelt stellte Estland und den estnischen Informations-Backbone <b>X-Road[3]</b> als Vorbild f&#252;r Europa hin. "Europas innere Sicherheit muss den gleichen Weg gehen, weil die Bewohner der Europ&#228;ischen Union den bestm&#246;glichen Schutz verdienen", meinte Anvelt.</p>

<h3 class=„subheading“ id=„nav_hang_zum1“>Hang zum „Silo-Mindset“</h3><p>Beim umfassenden Datenabgleich &#252;ber einen Informations-Backbone gibt es allerdings einige Probleme zu bew&#228;ltigen. Johann Jergl vom deutschen Bundesinnenministerium bem&#228;ngelte, dass viele Techniker einem „Silo-Mindset“ anh&#228;ngen und die Verkn&#252;pfung nachrangig behandeln: „EES ist ein Silo, ETIAS ist ein Silo und so weiter“. Joanna Goodey, Leiterin der <b>Agentur der Europ&#228;ischen Union f&#252;r Grundrechte[4]</b> (FRA) bem&#228;ngelte die Datenqualit&#228;t mancher Datenbest&#228;nde. Im Rahmen der von FRA durchgef&#252;hrten Stichproben habe sie Probleme bei EURODAC, SIS II und VIS (in aufsteigender Fehlerquote) gefunden, meistens &#220;bersetzungsfehler und Alphabetprobleme. Bei der FRA-Untersuchung von 117 Datens&#228;tzen vermisster Kinder in SIS II wurden in 62 F&#228;llen falsche Angaben gefunden. Das Zusammenf&#252;hren solcher Daten sei ein Risiko und kein Gewinn an Sicherheit, erkl&#228;rte Goodey. Schlie&#223;lich m&#252;sse auch darauf geachtet werden, dass die Grundrechte von Verbrechensopfern nicht verletzt werden.</p> <p>Joao Fernandes, Leiter der IT-Abteilung des <b>Europ&#228;ischen Unterst&#252;tzungsb&#252;ros f&#252;r Asylfragen[5]</b> schilderte die N&#246;te des Personals in den „Aufnahme-Hotspots“ der EU und machte sich f&#252;r den Einsatz mobiler Technik, von robusten Smartphones und Apps stark, die jeweils &#252;ber intelligente Hubs in st&#228;ndiger Verbindung mit den EU-Datenbanken stehen. Technisch sei das EU-System noch auf dem Stand von 2011, als SIS II entworfen wurde, gab Frank Smith von der europ&#228;ischen Arbeitsgruppe ENLETS Mobile (European Network of Law Enforcement Technology Services) zu Bedenken. EU-LISA-Direktor Krum Gorkow w&#252;nschte sich europaweit verbindliche IT-Standards f&#252;r die Hotspots und eine Architektur, bei der beliebige Ger&#228;te als „Plug-Ins“ sowohl beim Frontend wie beim Backend angeschlossen werden k&#246;nnen.<!– AUTHOR-DATA-MARKER-BEGIN –> (<em>Detlef Borchers</em>) / <!– RSPEAK_STOP –> (<b>anw[6]</b>) <br class=„clear“/><!– RSPEAK_START –><!– AUTHOR-DATA-MARKER-END –></p> <hr/><p> <strong>URL dieses Artikels:</strong><br/><small><code>http://www.heise.de/-3864831</code></small> </p> <p> <strong>Links in diesem Artikel:</strong><br/><small><code><b>[1]</b>&#160;http://www.eulisa.europa.eu</code></small><br/><small><code><b>[2]</b>&#160;http://www.eulisaconference.eu/</code></small><br/><small><code><b>[3]</b>&#160;https://e-estonia.com/solutions/interoperability-services/x-road</code></small><br/><small><code><b>[4]</b>&#160;http://fra.europa.eu/de/about-fra/structure</code></small><br/><small><code><b>[5]</b>&#160;https://www.easo.europa.eu/</code></small><br/><small><code><b>[6]</b>&#160;mailto:anw@ct.de</code></small><br/></p> <p class=„printversioncopyright“>

    <i>Copyright &#169; 2017 Heise Medien</i>
  </p>

</html>

Cookies helfen bei der Bereitstellung von Inhalten. Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies auf Ihrem Computer gespeichert werden. Außerdem bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und verstanden haben. Wenn Sie nicht einverstanden sind, verlassen Sie die Website.Weitere Information