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KI-Konferenz IJCAI: Menschenähnliche Intelligenz oder nur schlaue Statistik?

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<html> <p class=„printversionback-to-article printversion–hide“><a href=„https://www.heise.de/newsticker/meldung/KI-Konferenz-IJCAI-Menschenaehnliche-Intelligenz-oder-nur-schlaue-Statistik-4116460.html“>zur&#252;ck zum Artikel</a></p><figure class=„printversionlogo“><img src=„https://1.f.ix.de/icons/svg/logos/svg/heiseonline.svg“ alt=„heise online“ width=„180“ heigth=„40“/></figure><figure class=„aufmacherbild“><img src=„https://heise.cloudimg.io/width/700/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/4/6/8/5/5/3/KI-2d9875edf6880d86.jpeg“ srcset=„https://heise.cloudimg.io/width/700/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/4/6/8/5/5/3/KI-2d9875edf6880d86.jpeg 700w, https://heise.cloudimg.io/width/1050/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/4/6/8/5/5/3/KI-2d9875edf6880d86.jpeg 1050w, https://heise.cloudimg.io/width/1500/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/4/6/8/5/5/3/KI-2d9875edf6880d86.jpeg 1500w, https://heise.cloudimg.io/width/1920/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/4/6/8/5/5/3/KI-2d9875edf6880d86.jpeg 1920w“ sizes=„(min-width: 80em) 43.75em, (min-width: 64em) 66.66vw, 100vw“ alt=„K&#252;nstliche Intelligenz“ class=„img-responsive“/><figcaption class=„akwa-caption“><p class=„source akwa-captionsource“>(Bild:&#160;<a href=„https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/“ target=„_blank“ rel=„external“>Gerd Altmann</a>)</p> </figcaption></figure><p><strong>Ob die KI-Forschung ihr gro&#223;es Ziel der menschen&#228;hnlichen Intelligenz aus den Augen verloren hat, fragten sich Wissenschaftler auf der IJCAI-Konferenz.</strong></p> <p>Ein h&#228;ufiger Einwand gegen Forschungen zur K&#252;nstlichen Intelligenz (KI) lautet, dass es sich bei der jeweiligen Technik ja gar nicht um Intelligenz handle, sondern nur um Algorithmen. Viele der Vortr&#228;ge auf der am Donnerstag beendeten KI-Konferenz IJCAI in Stockholm scheinen dieser Kritik Recht zu geben: Sehr h&#228;ufig m&#252;ndeten die Ausf&#252;hrungen der Referenten in einer Tabelle, in der die Leistungsdaten verschiedener Algorithmen zur Bew&#228;ltigung einer bestimmten Aufgabe &#8211; seien es Produktempfehlungen, Bildannotationen oder Sprachgenerierung &#8211; aufgelistet wurden, wobei das selbst entwickelte neue Rechenverfahren in der Regel am besten abschnitt.</p> <p>Ist KI also nichts weiter als Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Graphentheorie? Geht es nur darum, den Besuchern von Onlineshops noch besser auf die jeweilige Person zugeschnittene Angebote zu pr&#228;sentieren, Gesichter von Demonstranten in Menschenmengen zu erkennen, auch wenn sie vermummt sind, oder Internetforen mit t&#228;uschend echt formulierten, automatisch generierten Beitr&#228;gen zu &#252;berfluten?</p> <h3 class=„subheading“/> <div class=„inread“/> <h3 class=„subheading“ id=„navstarke1“>„Starke Visionen sind n&#246;tig&#8220;</h3> <p>Tats&#228;chlich hatte der deutsche KI-Pionier Wolfgang Bibel auf der IJCAI (International Joint Conference on Artificial Intelligence) beklagt, dass die Forschung ihre gro&#223;en Ziele wie die Erzeugung einer menschen&#228;hnlichen Intelligenz aus den Augen verloren habe. Konferenzleiter Jeffrey S. Rosenschein (Hebrew University of Jerusalem) wollte sich dieser Position jedoch nicht anschlie&#223;en. Sicherlich sei die Forschung manchmal stark auf spezifische Anwendungen konzentriert, sagte er in der abschlie&#223;enden Pressekonferenz.</p> <p>Doch das Ziel einer allgemeinen k&#252;nstlichen Intelligenz werde ebenfalls weiterhin verfolgt. „Starke Visionen sind n&#246;tig“, gab Rosenschein zu. „Aber die Spannung zwischen Traum und Realit&#228;t ist keine schlechte Sache.&#8220; Als Beispiel verwies er auf die Wettbewerbe der US-Milit&#228;rforschungsbeh&#246;rde Darpa zu autonomen Fahrzeugen: „Beim ersten Wettbewerb im Jahr 2004 schaffte es kein einziges Fahrzeug ins Ziel. Aber die Aufgabenstellung erwies sich als so inspirierend, dass schon ein Jahr sp&#228;ter sechs Teams die gesamte Strecke bew&#228;ltigten.“</p> <h3 class=„subheading“ id=„nav_autonome2“>Autonome Fahrzeuge werden prominenter</h3> <p>Autonome Fahrzeuge sollen auch bei der IJCAI im kommenden Jahr eine prominentere und sichtbare Rolle spielen. „Wir haben vor, autonome Fahrzeuge f&#252;r bestimme Aufgaben, wie etwa die Auslieferung von Lunchpaketen, einzusetzen“, sagte IJCAI-Pr&#228;sident Qiang Yang. KI und Robotik h&#228;tten sich lange Zeit parallel entwickelt, w&#252;rden aber mehr und mehr zusammenwachsen. Auch innerhalb der KI selbst ginge es vermehrt um die Integration verschiedener Forschungsfelder, wie sich an zahlreichen Beitr&#228;gen zur diesj&#228;hrigen Konferenz gezeigt habe. Der n&#228;chste gro&#223;e Schritt, der sich abzeichne, sei die Verbindung von logischem Schlie&#223;en (reasoning) mit Verfahren des maschinellen Lernens. Die bislang verwendeten Lernverfahren ben&#246;tigten zumeist gro&#223;e Datenmengen, die aber h&#228;ufig nicht zur Verf&#252;gung st&#252;nden. (<em>Hans-Arthur Marsiske</em>) / (<strong>axk[1]</strong>)<br class=„clear“/></p> <hr/><p><strong>URL dieses Artikels:</strong><br/><small>

http://www.heise.de/-4116460

</small></p> <p><strong>Links in diesem Artikel:</strong><br/><small>

<strong>[1]</strong>&#160;mailto:axk@heise.de

</small><br/></p> <p class=„printversion__copyright“><em>Copyright &#169; 2018 Heise Medien</em></p> </html>

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