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Missing Link: "Polizei 2020" – "Polizei 2030"?

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<html> <p class=„printversionback-to-article printversion–hide“><a href=„https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Polizei-2020-Polizei-2030-4504042.html“>zur&#252;ck zum Artikel</a></p><figure class=„printversionlogo“><img src=„https://1.f.ix.de/icons/svg/logos/svg/heiseonline.svg“ alt=„heise online“ width=„180“ heigth=„40“/></figure><figure class=„aufmacherbild“><img src=„https://heise.cloudimg.io/width/700/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/7/3/6/4/8/4/shutterstock_1400970128-5f3ad848e220a3ee.jpeg“ srcset=„https://heise.cloudimg.io/width/700/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/7/3/6/4/8/4/shutterstock_1400970128-5f3ad848e220a3ee.jpeg 700w, https://heise.cloudimg.io/width/1050/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/7/3/6/4/8/4/shutterstock_1400970128-5f3ad848e220a3ee.jpeg 1050w, https://heise.cloudimg.io/width/1500/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/7/3/6/4/8/4/shutterstock_1400970128-5f3ad848e220a3ee.jpeg 1500w, https://heise.cloudimg.io/width/2300/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/7/3/6/4/8/4/shutterstock_1400970128-5f3ad848e220a3ee.jpeg 2300w“ sizes=„(min-width: 80em) 43.75em, (min-width: 64em) 66.66vw, 100vw“ alt=„Missing Link: &quot;Polizei 2020&quot; &#8211; &quot;Polizei 2030&quot;?“ class=„img-responsive“/><figcaption class=„akwa-caption“><p class=„source akwa-captionsource“>(Bild:&#160;Shutterstock/Cristian Dina)</p> </figcaption></figure><p><strong>Vor 50 Jahren kam die EDV zur Polizei. In Folge kochten viele Beh&#246;rden ihr eigenes S&#252;ppchen. Das Programm „Polizei 2020“ soll ein einheitliches System schaffen.</strong></p> <p>Vor knapp drei Jahren, am 30. November 2016, verst&#228;ndigten sich die Innenminister des Bundes und der L&#228;nder im Rahmen ihrer Herbstkonferenz auf die Saarbr&#252;cker Agenda zur Informationsarchitektur der Polizeien des Bundes und der L&#228;nder als Teil der Inneren Sicherheit. Zur Umsetzung dieser so genannten Saarbr&#252;cker IT-Agenda hat das Bundesministerium des Inneren, f&#252;r Bau und Heimat (BMI) das Programm „Polizei 2020“ geschaffen.</p> <div class=„collapse-boxtarget collapse-boxcontent a-inline-textboxcontent a-inline-textboxcontent–horizontal-layout“ data-collapse-target=„“> <figure class=„a-inline-textboximage-container“><img alt=„“ src=„https://heise.cloudimg.io/width/210/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/71/2/1/3/9/8/8/1/MissingLink-5014ce8c801500e5.jpg“ srcset=„https://heise.cloudimg.io/width/420/q30.png-lossy-30.webp-lossy-30.foil1/_www-heise-de_/imgs/71/2/1/3/9/8/8/1/MissingLink-5014ce8c801500e5.jpg 2x“ class=„c1“/></figure><div class=„a-inline-textboxcontent-container“> <p class=„a-inline-textboxsynopsis“>Was fehlt: In der rapiden Technikwelt h&#228;ufig die Zeit, die vielen News und Hintergr&#252;nde neu zu sortieren. Am Wochenende wollen wir sie uns nehmen, die Seitenwege abseits des Aktuellen verfolgen, andere Blickwinkel probieren und Zwischent&#246;ne h&#246;rbar machen.</p> <ul class=„a-inline-textboxlist“><li class=„a-inline-textboxitem“><a class=„a-inline-textboxtext“ href=„https://www.heise.de/thema/Missing-Link“ missing=„“ title=„Mehr zum Feuilleton “><strong>Mehr zum Feuilleton „Missing Link“ [1]</strong></a></li> </ul></div> </div> <div class=„collapse-boxtrigger“ data-collapse-trigger=„“>mehr anzeigen</div> <p>Wie sieht es mit dem Programm aus? Worin besteht es, wer macht es, wie wird es finanziert, was ist bislang geschehen? Und was l&#228;sst der Blick in die Zukunft f&#252;r den Datenschutz bef&#252;rchten oder auch erhoffen?</p> <h3 class=„subheading“ id=„nav_viele_probleme0“>Viele Probleme &#8211; eine L&#246;sung?</h3> <p>Das Programm ist eine Mammutaufgabe. Die <a href=„https://www.heise.de/meldung/60-Jahre-BKA-Von-der-mechanisierten-Verbrechensbekaempfung-zu-INPOL-neu-1203978.html“><strong>Datenlandschaft des BKA [2]</strong></a> sowie der polizeiliche Verbund werden seit den 1970er Jahren aufgebaut und weiterentwickelt, je nachdem, was die Arbeit fordert und die Technik hergibt. Und heute sind viele Dateien, so das Bundeskriminalamt (BKA), „kaum miteinander verbunden“.</p> <p>Die Grundlage des polizeilichen Informationswesens in Deutschland bildet das Anfang der 1970er Jahre eingef&#252;hrte polizeiliche Informationssystem INPOL beim BKA. Es enth&#228;lt Angaben zu Personen und Sachen, die in Kriminalf&#228;lle verwickelt sind. Es wurde mehrfach &#252;berarbeitet, seit 2003 l&#228;uft <a href=„https://www.heise.de/meldung/Hintergrund-Das-neue-Polizei-Informationssystem-28336.html“><strong>INPOL-Neu [3]</strong></a>. Aber es ist schwierig zu reformieren, beim System INPOL schafft man gerade mal drei bis f&#252;nf &#196;nderungen pro Jahr, so der damalige Innenminister Thomas de Maizi&#232;re in einer Rede vor der BKA-Herbsttagung 2016. Daher wurde das Programm Polizei 2020 aufgelegt.</p> <p>Dabei versuchen die Beh&#246;rden schon seit mehreren Jahren, die unterschiedlichen Datenbanken unter einen Hut zu bringen. So beschloss die Innenministerkonferenz (IMK) schon angesichts der Taten des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU), einen Polizeiliche Informations- und Analyseverbund (PIAV) einzuf&#252;hren. Er ist im Entstehen, einige Dateien werden schon genutzt, der Gro&#223;teil soll aber erst folgen.</p> <p>Ein weiteres Projekt ist das einheitliche Fallbearbeitungssystem (eFBS), das im Januar 2017 gestartet wurde. Ein eFBS war schon l&#228;nger Forderung etwa der Polizeigewerkschaft Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK). Im Jahre 2016 beschloss das Bundesinnenministerium (BMI), rund 35 Millionen Euro f&#252;r das neue Fallbearbeitungssystem bereitzustellen. Es sollte beim Bund gehostet werden, dadurch, freute sich der BDK, k&#246;nnten „zudem die Kosten f&#252;r die einzelnen L&#228;nder gesenkt werden, die auf teure und inkompatible Eigenentwicklungen zuk&#252;nftig verzichten k&#246;nnen.“ (Wobei allerdings laut einer Kleinen Anfrage der Linken der BDK eine Sicherheitspartnerschaft mit der ausf&#252;hrenden Firma rola Security Solutions GmbH geschlossen hat.)</p> <div class=„inread“/> <p>So richtig fertig wurde eigentlich nichts, alles wird teurer und dauert l&#228;nger als geplant. Das interessiert seltsamerweise kaum jemand: Die Jury der Initiative Nachrichtenaufkl&#228;rung e.V. hat im Jahr 2015 das Thema „Millionengrab Polizei-Software“ (betrifft vor allem INPOL und PIAV) unter die Top Ten der vernachl&#228;ssigten Nachrichten gez&#228;hlt.</p> <p>Doch nun wurden die Modernisierung von INPOL, sowie PIAV und eFBS in das Programm Polizei 2020 integriert. So sollen die Konsolidierung und Vereinheitlichung endlich klappen.</p> <h3 class=„subheading“ id=„navquot_polizei1“>„Polizei 2020“ &#8211; was dahinter steckt</h3> <p>Dies ist der Name f&#252;r das Programm, mit dem alle bestehenden und perspektivisch geplanten Projekte zur Modernisierung des polizeilichen Informationsmanagements zentral koordiniert werden. Es ist das Bundesvorhaben zur Vereinheitlichung und Konsolidierung des polizeilichen Informationswesens in Deutschland. Die Grundlage bildet das neue Bundeskriminalamtgesetz, das nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom April 2016 novelliert wurde. Polizei 2020 hat 19 Teilnehmer, und das BKA als Zentralstelle der deutschen Polizei stellt ihnen Informationen, Serviceleistungen und Know-how zur Verf&#252;gung.</p> <p>Geleitet wird es von einem Bund-L&#228;nder-Lenkungsausschuss (BLLA) unter Vorsitz der Leitungsebene des Bundesministeriums des Innern (BMI). Die Programmleitung (ProgrL) ist im BKA angesiedelt. Ihr steht ein Programmstab zur Seite. F&#252;r jedes dem Programm zugeordnete Projekt (wie INPOL-Modernisierung, PIAV, eFBS) benennt das BKA eine Gesamtprojektleitung.</p> <p>Technisch gesehen soll im Rahmen von Polizei 2020 ein Verbundsystem mit zentraler Datenhaltung entstehen: Das BKA nennt es Datenhaus. Daten sollen nur noch einmal erfasst werden, und zwar in einem einheitlichen System nach den gleichen Regeln. Und sie sollen durch die Nutzung zentraler Dienste einheitlich verarbeitet werden.</p> <h3 class=„subheading“ id=„nav_zukunft_der2“>Zukunft der Einzelprojekte PIAV und eFBS</h3> <p>Laut BKA werden „die laufenden Verbundprojekte PIAV und eFBS [&#8230;] weiterhin als Einzelprojekte verfolgt und im Hinblick auf das Ziel des Aufbaus einer gemeinsamen, modernen und einheitlichen Informationsarchitektur f&#252;r die Polizeien des Bundes und der L&#228;nder unter dem Dach des Programms Polizei 2020 fortgef&#252;hrt.“</p> <p>PIAV ist ein oberfl&#228;chenloses System, welches zentral beim BKA betrieben wird, und zwar als Teil des INPOL-Verbundes. Es soll unter anderem zur Aufkl&#228;rung nicht nur l&#228;nder-, sondern auch ph&#228;nomen- und datei&#252;bergreifender Tat-/T&#228;ter- bzw. Tat-/Tat-Zusammenh&#228;nge beitragen. Es gibt verschiedene Module bzw. Dateibereiche, die nach und nach scharf geschaltet werden. Den Anfang machte „Waffen- und Sprengstoffkriminalit&#228;t“, der abgek&#252;rzt als WSK in den Pilotbetrieb ging. Der n&#228;chste Teil war „Gemeingef&#228;hrliche Straften und Rauschgiftkriminalit&#228;t“. Inzwischen wurde der erste in den zweiten Teil &#252;berf&#252;hrt, aber die Abk&#252;rzung WSK blieb bestehen und gilt nun f&#252;r „Gemeingef&#228;hrliche Straften und Rauschgiftkriminalit&#228;t“.</p> <div class=„collapse-boxtarget collapse-boxcontent a-inline-textboxcontent“ data-collapse-target=„“> <figure class=„a-inline-textboximage-container“><img alt=„Missing Link: &amp;quot;Polizei 2020&amp;quot; &#8211; &amp;quot;Polizei 2030&amp;quot;?“ class=„float-left c1“ src=„https://heise.cloudimg.io/width/1000/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/7/3/6/4/8/4/shutterstock_665882623-080dcd0146237320.jpg“ srcset=„https://heise.cloudimg.io/width/2000/q30.png-lossy-30.webp-lossy-30.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/7/3/6/4/8/4/shutterstock_665882623-080dcd0146237320.jpg 2x“/><figcaption class=„a-caption a-caption–textbox“><p class=„a-captionsource“>(Bild:&#160;rawf8/Shutterstock.com)</p> </figcaption></figure><div class=„a-inline-textboxcontent-container“> <ul><li><a href=„https://www.heise.de/meldung/Missing-Link-Das-Phantom-der-Polizei-oder-die-Digitalisierung-der-Phantombilder-3901572.html“><strong>Missing Link: Das Phantom der Polizei, oder: die Digitalisierung der Phantombilder [4]</strong></a></li> <li><a href=„https://www.heise.de/meldung/Missing-Link-Predictive-Policing-Verbrechensvorhersage-zwischen-Hype-und-Realitaet-4338256.html“><strong>Missing Link: Predictive Policing - Verbrechensvorhersage zwischen Hype und Realit&#228;t [5]</strong></a></li> <li><a href=„https://www.heise.de/meldung/Missing-Link-Predictive-Policing-die-Kunst-Verbrechen-vorherzusagen-4425204.html“><strong>Missing Link: Predictive Policing &#8211; die Kunst, Verbrechen vorherzusagen [6]</strong></a></li> <li><a href=„https://www.heise.de/meldung/Missing-Link-Polizeidatenbanken-Datenerfassung-im-Wirrwarr-4469381.html“><strong>Missing Link: Polizeidatenbanken &#8211; Datenerfassung im Wirrwarr [7]</strong></a></li> <li><a href=„https://www.heise.de/meldung/Predictive-Policing-Die-deutsche-Polizei-zwischen-Cyber-CSI-und-Minority-Report-3685873.html“><strong>Predictive Policing: Die deutsche Polizei zwischen Cyber-CSI und Minority Report [8]</strong></a></li> <li><a href=„https://www.heise.de/ct/artikel/Katz-und-Maus-Die-Hells-Angels-und-die-Polizei-301674.html“><strong>Katz und Maus: Die Hells Angels und die Polizei [9]</strong></a></li> <li><a href=„https://www.heise.de/ct/artikel/Europol-sammelt-Daten-ueber-Rocker-1707232.html“><strong>Europol sammelt Daten &#252;ber Rocker [10]</strong></a></li> <li><a href=„https://www.heise.de/ct/artikel/Die-Rolle-der-IT-im-Kampf-gegen-Kriminalitaet-2219502.html“><strong>Die Rolle der IT im Kampf gegen Kriminalit&#228;t [11]</strong></a></li> </ul></div> </div> <div class=„collapse-boxtrigger“ data-collapse-trigger=„“>mehr anzeigen</div> <p>Dagegen ist eFBS zun&#228;chst einmal blo&#223; f&#252;r die so genannte „CRIMe-Kooperation“ vorgesehen, n&#228;mlich das BKA, die Bundespolizei (BPol) und die L&#228;nderpolizeien von Hamburg, Hessen, Baden-W&#252;rttemberg und Brandenburg, die gemeinsam ein anderes Fallbearbeitungssystem benutzen und zusammen auf eFBS umsteigen wollen. Polizeien wie das Zollkriminalamt sowie die Polizeien in Berlin, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen verzichten dagegen noch auf eFBS.</p> <h3 class=„subheading“ id=„nav_projektumsetzung3“>Projektumsetzung der Beh&#246;rden</h3> <p>Ganz allgemein kann man sagen: Die unterschiedlichen Polizeien handhaben die Projekte verschieden. Viele nutzen nicht alles, etwa eFBS. Vor allem organisieren die Beh&#246;rden die Projekte ganz unterschiedlich, was angesichts der Verschiedenheit der Bundesl&#228;nder auch nicht verwunderlich ist: Erstens mag die Abstimmung zwischen Ministerien und Beh&#246;rden in Stadtstaaten wegen der r&#228;umlichen N&#228;he einfacher sein als in Fl&#228;chenl&#228;ndern. Zweitens unterscheiden sich die finanziellen und personellen Ausstattungen zwischen den L&#228;ndern bedeutend und das erlaubt manchen L&#228;ndern, sich mehr als andere beim Bund einzubringen und so nat&#252;rlich auch Einfluss zu nehmen. Drittens liegt die Federf&#252;hrung f&#252;r Polizei 2020 und PIAV meist bei einer Polizeibeh&#246;rde, also einem Landeskriminalamt (LKA), Polizeipr&#228;sidium oder auch der Technik; dagegen wurden die Presseanfragen zu diesem Artikel bei etwa einem Drittel der L&#228;nder, n&#228;mlich Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen zust&#228;ndigkeitshalber vom verantwortlichen Innenministerium beantwortet.</p> <p>In Brandenburg zum Beispiel sind die Verantwortlichkeiten geteilt, da liegt die Federf&#252;hrung f&#252;r PIAV bei der Polizei, und das Innenministerium zeichnet f&#252;r Polizei 2020 verantwortlich.</p> <p>In Baden-W&#252;rttemberg wiederum wird „die Projektierung im Rahmen eines Multiprojekts PIAV, eFBS und Polizei 2020 betrieben“, so die Stabsleitung beim LKA. Das Projekt „XPolizeiBW“ beinhaltet PIAV, eFBS, au&#223;erdem das Bildfahndungssystem (BFS), das Europol Kommunikationssystem (SIENA), das Asservatenmanagementsystem (AMS), sowie das Elektronisches Aktensystem (e-Akte). Baden-W&#252;rttemberg beteiligt sich, so die Stabsleitung, „seit Planungs- und Entwicklungsaufnahme PIAV und eFBS an diesen Projekten; gleiches gilt f&#252;r das Programm Polizei 2020. BW b&#252;ndelt das vorgehaltene Wissen und nutzt die sich ergebenden Synergien aller diesbez&#252;glichen Vorhaben. Von dort aus werden die Mitarbeiter themenbezogen und ressourcenschonend in den Bund- und L&#228;nder-Projektbereichen eingesetzt.“ Genutzt wird PIAV schon, es ist dort „eine im polizeilichen Anwendungsportfolio BW offiziell allen Sachbearbeitern bereitgestellte Anwendung. Die komplette Sachbearbeitung kann unter Beachtung eines speziellen Rechtekonzepts vollumf&#228;nglich auf alle bereits vom Wirkbetrieb umfassten Bereiche zugreifen. Eine Dienstanweisung regelt verpflichtend die Anlieferung relevanter Daten.“</p> <p>In Sachsen ist seit dem 1. Dezember 2013 das Teilnehmerprojekt „PIAV-Operativ Land Sachsen“ (PIAV-SN) eingerichtet, und das Teilnehmersystem „PIAV-SN“ wird seit dem 1. Mai 2016 genutzt, seit der „Wirkbetriebsaufnahme“ der 1. Stufe des PIAV auf Basis von rsCASE. Derzeit passt die s&#228;chsische Polizei ihre Projektstrukturen an die des Bundes (Polizei 2020) an, so die Stabsstelle Kommunikation im Innenministerium, „sodass k&#252;nftig das Projekt PIAV-SN als Projektgruppe des s&#228;chsischen Teilnehmerprogramms „Polizei.2020.SN“ fortgef&#252;hrt wird.“</p> <p>Berlin verfolgt PIAV weiterhin als Einzelprojekt, sagt Auke Creutz, der Leiter der etwa 20 Mitarbeiter starken „Zentralstelle Polizei 2020 &#8211; Polizei 2020, PIAV, CASA“ &#8211; in Berlin, „aber wir haben Polizei 2020 und PIAV in der Zentralstelle Polizei 2020 im LKA geb&#252;ndelt. Wir wollen schlanke Strukturen und Abstimmungsdefizite vermeiden. Aber es gibt weiterhin das Einzelprojekt PIAV mit einem verantwortlichen PIAV-Projektleiter, einem verantwortlichen Ansprechpartner f&#252;r PIAV-Operativ, einem verantwortlichen Ansprechpartner f&#252;r PIAV-Strategisch und so weiter.“</p> <p>Polizei 2020 wird in Berlin im Stab des LKA umgesetzt, erkl&#228;rt Creutz: „Die Umsetzung des Programms Polizei 2020 wird im Land Berlin von Programmrat und Lenkungsausschuss begleitet und diese Gremien treffen die strategischen Entscheidungen.“ Der Lenkungsausschuss, der das erste Mal im August 2019 zusammengekommen ist, entscheidet &#252;ber besonders wichtige Fragestellungen. Zu ihm geh&#246;ren wichtige Vertreter der Beh&#246;rde und der Senatsverwaltung f&#252;r Inneres und Sport, wie zum Beispiel die Berliner Polizeipr&#228;sidentin und der Abteilungsleiter f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit und Ordnung der Senatsverwaltung f&#252;r Inneres und Sport. Im Programmrat geht es eher um fachliche und technische Fragen.</p> <h3 class=„subheading“ id=„nav_finanzierung4“>Finanzierung &#8211; bisher und in Zukunft</h3> <p>Die Kosten von „Polizei 2020“ mit PIAV und eFBS sind nicht ganz einfach zu beziffern. Zun&#228;chst gilt, so das BKA: „Der Erf&#252;llungsaufwand zur Umsetzung des neuen BKAG, der sich ma&#223;geblich auf die Umsetzung des Programms „Polizei 2020“ bezieht, betr&#228;gt ausweislich des Gesetzentwurfs 254 Millionen Euro. Die dar&#252;ber hinaus gehende &#252;bergreifende und dauerhafte Finanzierung von Anpassungen in Landessystemen soll &#252;ber einen Polizei-IT-Fonds (im Koalitionsvertrag als Investitionsfonds bezeichnet) erfolgen.“</p> <p>Im Koalitionsvertrag steht: „Mit den Versteigerungserl&#246;sen der 5G-Lizenzen wollen wir einen Investitionsfonds einrichten, der f&#252;r den Ausbau der digitalen Infrastruktur zur Verf&#252;gung steht.“ Die Versteigerung hat 6,55 Milliarden Euro gebracht, die sicherlich auf mehrere Projekte verteilt werden. F&#252;r Polizei 2020 soll f&#252;r die kommenden f&#252;nf Jahre ein dreistelliger Millionenbetrag zur Verf&#252;gung stehen.</p> <p>Das ZKA nennt, wie die meisten Beh&#246;rden, die 254 Millionen Euro plus Investitionsfonds, und f&#252;gt hinzu: „Weitere in Zusammenhang mit dem Programm des Zolls zu Polizei 2020 entstandene/entstehende Kosten wurden/werden aus dem laufenden Haushalt beglichen. Eine Konkretisierung ist zurzeit nicht m&#246;glich.“</p> <p>Bei der Bundespolizei werden die laufenden Verbundprojekte PIAV und eFBS weiterhin als Einzelprojekte verfolgt und unter dem Dach von Polizei 2020 fortgef&#252;hrt und daf&#252;r wurde im August 2018 ein Referat Polizeifachliche Datenverarbeitung realisiert. „Hierdurch k&#246;nnen Synergien und fachliche Kompetenzen geb&#252;ndelt und gegenl&#228;ufige Projektentwicklungen ausgeschlossen werden.“</p> <p>Besonders kompliziert ist die Bezifferung solcher Personalkosten. So wurden bei der Bundespolizei und in Baden-W&#252;rttemberg zum Beispiel eigene Referate, Dienststellen oder &#228;hnliches gegr&#252;ndet. Manchmal werden Mitarbeiter der Polizei nur f&#252;r einzelne Aufgaben herangezogen. In Schleswig-Holstein wird die „Arbeit am Programm Polizei 2020 sowie den Einzelprojekten PIAV und eFBS von verschiedenen Stellen gew&#228;hrleistet; dies sind Mitarbeiter aus dem Ministerium f&#252;r Inneres, l&#228;ndliche R&#228;ume und Integration, dem Ministerium f&#252;r Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung, dem Landespolizeiamt, dem Landeskriminalamt und Dataport. Eine genaue Anzahl an Mitarbeitern zu nennen ist nicht zielf&#252;hrend, da sich beim Aufbau des Programms Polizei 2020 dynamisch personelle Ver&#228;nderungen ergeben.“</p> <h3 class=„subheading“ id=„nav_konkrete_zahlen_5“>Konkrete Zahlen</h3> <p>So hat die Bundespolizei „bisher im Kontext PIAV ca. 850.000 Euro an Sachmitteln aufgewendet, die teilweise durch den Inneren Sicherheitsfonds (ISF) kofinanziert wurden.“</p> <p>In Baden-W&#252;rttemberg sind die Kosten von PIAV und eFBS „Bestandteil des regul&#228;ren IT-Haushalts BW. Ein Teil der Kosten wird durch eine F&#246;rderung aus dem EU IT-Fond 'Innere Sicherheit' co-finanziert.“ Mitarbeiter werden „themen&#252;bergreifend“ eigesetzt.</p> <p>Niedersachsen „hat bislang aus EU-F&#246;rdermitteln und den Landesmitteln rund 2,3 Millionen Euro verausgabt.“</p> <p>In Sachsen betragen die „gesch&#228;tzten Gesamtkosten von 'PIAV-SN' [&#8230;] f&#252;r den Zeitraum Dezember 2013 bis 2019 rund 9,6 Millionen Euro, davon rund 2,56 Millionen Euro haushaltswirksame Kosten. &#220;ber den Fond f&#252;r die Innere Sicherheit der Europ&#228;ischen Union konnte das Projekt mit bislang insgesamt rund 830.000 Euro kofinanziert werden. Bis 2020 werden sich die Gesamtkosten des Projektes auf ca. 11 Millionen Euro belaufen, davon 3,1 Millionen haushaltswirksame Kosten.“ F&#252;r das Projekt „PIAV-SN“ sind „&#252;ber die Projektlaufzeit durchschnittlich zehn bis 15 Bedienstete mit unterschiedlichen Zeit- und Arbeitsanteilen t&#228;tig.“</p> <p>In Mecklenburg-Vorpommern betragen die „Ausgaben f&#252;r das Vorhaben PIAV [&#8230;] f&#252;r die Jahre 2015 - 2018 in MV 2.360,2 TEUR. Demgegen&#252;ber stehen Einnahmen in H&#246;he von 513,6 TEUR. Der Haushalt f&#252;r 2020/2021 befindet sich aktuell noch in der Planung, weshalb zu den k&#252;nftigen Ausgaben f&#252;r Polizei 2020, PIAV und eFBS keine Aussage getroffen werden kann. Zuk&#252;nftig soll au&#223;erdem eine &#252;bergreifende und dauerhafte Finanzierung von Anpassungen in Landessystemen &#252;ber einen Polizei-IT-Fonds erfolgen.“</p> <p>In Berlin, so Creutz, wurden seit 2014 „etwa 80.000 Euro j&#228;hrlich aus dem Berliner Haushalt f&#252;r die Umsetzung von PIAV ausgegeben &#8211; ohne Personalkosten,“ und seit 2015 „etwa 200.000 Euro j&#228;hrlich aus EU-Mitteln f&#252;r die Umsetzung von PIAV &#8211; hiervon wurde ein Teil f&#252;r Personal aufgewendet.“</p> <p>Was die Zukunft bringt (oder nimmt), ist derzeit nicht klar: „Die Fragen der Finanzierung von Polizei 2020 werden aktuell zwischen Bund und L&#228;ndern abgestimmt“, so die Stabsstelle des Baden-W&#252;rttembergischen LKA. Einen Rahmen zur Orientation liefert Sachsen: Die s&#228;chsische Polizei wird sich voraussichtlich „finanziell am Bundesprogramm Polizei.2020 gem&#228;&#223; des modifizierten K&#246;nigsteiner Schl&#252;ssels beteiligen.“</p> <h3 class=„subheading“ id=„navquot_polizei6“>„Polizei 2020 &#8211; lediglich ein ambitionierter Arbeitstitel</h3> <p>Anfang Juli 2019 hat „Polizei 2020“ beim BKA einen neuen Leiter bekommen. Bis Ende Juni wurden unter dem damaligen Programmleiter Andreas Lezgus Strategie und Vorgehensmodelle erarbeitet. Am 1. Juli &#252;bernahm Holger Gadorosi, der die Projekte operativ umsetzen und strategisch weiterentwickeln soll.</p> <p>Zwar w&#252;rde heute wohl niemand mehr behaupten, dass „Polizei 2020“ auch 2020 verwirklicht werden k&#246;nnte. Aber: „Das ist ein ambitionierter Arbeitstitel. Man k&#246;nnte eher sagen, 2020 geht es wirklich los, und 2030 werden realistischerweise alle wichtigen polizeilichen Anwendungen &#252;ber Polizei 2020 verf&#252;gbar sein“, sagt Auke Creutz. Und das werde denn auch funktionieren. Denn: „Der politische Wille ist da, das Geld ist da und man geht aus IT-Sicht vern&#252;nftig vor, indem man nicht mit dem letzten System anf&#228;ngt, sondern mit den Quellsystemen.“</p> <h3 class=„subheading“ id=„nav_datenschutz7“>Datenschutz &#8211; Ein Blick in die Zukunft</h3> <p>Laut einem Whitepaper des BMI zu „Polizei 2020“ ist „St&#228;rkung des Datenschutzes durch Technik“ eines der drei Kernziele des Programms Polizei 2020.</p> <p>Schon grunds&#228;tzlich scheint dies ein heikles Unterfangen zu sein. Der damalige Innenminister Thomas de Maizi&#232;re hat sich vor der zweiten und dritten Lesung des Gesetzentwurfs zur Neustrukturierung des BKA-Gesetzes am 27. April 2017 im Deutschen Bundestag sehr f&#252;r „Polizei 2020“ ausgesprochen; gleichzeitig kann man leise Kritik am Urteil des Bundesverfassungsgerichtes heraush&#246;ren: „Seit einem Jahr ist mein Haus damit besch&#228;ftigt, die Konsequenzen aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das vor fast genau einem Jahr, am 20. April 2016, verk&#252;ndet wurde, zu ziehen und die Anforderungen aus der europ&#228;ischen Datenschutzrichtlinie f&#252;r die Zusammenarbeit im Polizei- und Justizbereich umzusetzen.“</p> <p>In seiner Rede vor der BKA-Herbsttagung 2016 war er noch etwas deutlicher: „Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Entscheidung zum BKA-Gesetz seine Rechtsprechung zum Datenschutz und zur Zweckbindung weiterentwickelt &#8211; eine Entscheidung, die wir voll umsetzen und auf die gesamte IT des BKA anwenden werden. Worum geht es dabei? Im Mittelpunkt steht der sprachlich etwas sperrige Grundsatz der „hypothetischen Datenneuerhebung“. Es hat eine Weile gedauert, bis ich das meiner amerikanischen Kollegin Loretta Lynch verst&#228;ndlich erl&#228;utern konnte. Dabei geht es im Kern darum, dass die Eingriffstiefe der jeweiligen Datenerhebungsma&#223;nahme, z.B. eine Telekommunikations&#252;berwachung, bei der weiteren Verwendung der Daten streng beachtet wird. Herr Vizepr&#228;sident Kirchhof ist morgen hier und wird Ihnen dieses Prinzip bei Bedarf im Einzelnen erl&#228;utern. Wie immer man zu dem Urteil steht.“ Man kann aus de Maizi&#232;res Aussagen eine gewisse Distanz gegen&#252;ber einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes heraush&#246;ren, und zwar gegen&#252;ber dessen Forderung nach verbessertem Datenschutz. Was sagt es &#252;ber ein Ministerium aus, wenn der oberste Chef, wohlgemerkt ein Jurist, so spricht?</p> <div class=„collapse-boxtarget collapse-boxcontent a-inline-textboxcontent“ data-collapse-target=“„> <figure class=„a-inline-textboximage-container“><img alt=„Missing Link: &amp;quot;Polizei 2020&amp;quot; &#8211; &amp;quot;Polizei 2030&amp;quot;?“ class=„float-left c1“ src=„https://heise.cloudimg.io/width/1220/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/7/3/6/4/8/4/bt-untersuchung_ho-59605412c369c7a3-e2d537eaa2ebb767-d499480cd2dac998.png“ srcset=„https://heise.cloudimg.io/width/2440/q30.png-lossy-30.webp-lossy-30.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/7/3/6/4/8/4/bt-untersuchung_ho-59605412c369c7a3-e2d537eaa2ebb767-d499480cd2dac998.png 2x“/></figure><div class=„a-inline-textboxcontent-container“> <p>Eine neue BKA-Abteilung soll Hasspostings zentral erfassen. Die Beh&#246;rde fordert dazu eine erweiterte Vorratsdatenspeicherung und ein ge&#228;ndertes NetzDG.</p> <ul><li><a href=„https://www.heise.de/meldung/Bundeskriminalamt-will-Hasskriminialitaet-im-Internet-konsequenter-bekaempfen-4500226.html“><strong>Bundeskriminalamt will Hasskriminalit&#228;t im Internet konsequenter bek&#228;mpfen [12]</strong></a></li> </ul></div> </div> <div class=„collapse-boxtrigger“ data-collapse-trigger=“„>mehr anzeigen</div> <p>Risiko Daten selbst: „Eine m&#246;glichst hohe Datenqualit&#228;t ist dabei nicht nur ein Gebot des Datenschutzes, sondern auch die Grundlage effektiver Polizeiarbeit. Ein &#252;bergreifendes Informationssystem erm&#246;glicht es, personen- und ereignisbezogene Daten ph&#228;nomen&#252;bergreifend zusammenzuf&#252;hren, um so Zusammenh&#228;nge besser zu erkennen und die Sicherheit f&#252;r die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zu erh&#246;hen.“ So das BKA, und es ist sicherlich korrekt. Aber diese Zusammenf&#252;hrung wird nat&#252;rlich auch Unschuldige ins Blickfeld r&#252;cken, und wie wird mit solchen falsch positiven Treffern umgegangen?</p> <p>Risiko Cloud: Das BKA baut eine Cloud als Polizei Service Plattform f&#252;r das Programm „Polizei 2020 auf“. Laut BKA wurden erste „Beispielimplementierungen [&#8230;] bereits auf die Plattform &#252;berf&#252;hrt. Die Plattform selbst ist im Polizeinetz verf&#252;gbar, eine Reihe von Teilnehmern des Programms „Polizei 2020“ hat Zugriff auf den Entwicklungsbereich der Plattform und unternimmt erste Schritte zur Nutzung. Aktuell laufen die Planungen, welche Funktionalit&#228;ten polizeilicher Fachanwendungen sukzessive auf die Plattform transformiert werden k&#246;nnen. Querschnittservices (fachliche, technische Services und Services f&#252;r die Entwicklung) befinden sich im Aufbau. So sollen Test- und Produktionsbereiche schrittweise vervollst&#228;ndigt werden.“ <a href=„https://www.heise.de/meldung/Polizei-2020-Datenzugriff-jederzeit-und-ueberall-3918494.html“><strong>Ohne Cloud wird&#180;s nicht gehen [13]</strong></a>, aber mit wie sicher wird diese sein?</p> <p>Risiko andere Beh&#246;rden: Bei „Polizei 2020“, PIAV und eFBS wird auch mit ausl&#228;ndischen Polizeibeh&#246;rden zusammengearbeitet, so das BKA: „In Bezug auf „Polizei 2020“ und damit zusammenh&#228;ngende IT-Projekte gibt es einen Austausch zu best practices in der Transformation polizeilicher IT-Architekturen unter anderem mit den Niederlanden, D&#228;nemark, Australien und Kanada.“ Dies ist unverf&#228;nglich. Und einerseits ist eine internationale Zusammenarbeit hilfreich, sogar notwendig, wenn es um Pr&#228;vention und Bek&#228;mpfung von Verbrechen geht. Andererseits erh&#246;ht die internationale Zusammenarbeit auch das Risiko, dass auf dem „kleinen Dienstweg“ mehr Daten ausgetauscht werden, als im Sinne der Justiz erw&#252;nscht sind. ()<br class=„clear“/></p> <hr/><p><strong>URL dieses Artikels:</strong><br/><small>

http://www.heise.de/-4504042

</small></p> <p><strong>Links in diesem Artikel:</strong><br/><small>

<strong>[1]</strong>&#160;https://www.heise.de/thema/Missing-Link

</small><br/><small>

<strong>[2]</strong>&#160;https://www.heise.de/meldung/60-Jahre-BKA-Von-der-mechanisierten-Verbrechensbekaempfung-zu-INPOL-neu-1203978.html

</small><br/><small>

<strong>[3]</strong>&#160;https://www.heise.de/meldung/Hintergrund-Das-neue-Polizei-Informationssystem-28336.html

</small><br/><small>

<strong>[4]</strong>&#160;https://www.heise.de/meldung/Missing-Link-Das-Phantom-der-Polizei-oder-die-Digitalisierung-der-Phantombilder-3901572.html

</small><br/><small>

<strong>[5]</strong>&#160;https://www.heise.de/meldung/Missing-Link-Predictive-Policing-Verbrechensvorhersage-zwischen-Hype-und-Realitaet-4338256.html

</small><br/><small>

<strong>[6]</strong>&#160;https://www.heise.de/meldung/Missing-Link-Predictive-Policing-die-Kunst-Verbrechen-vorherzusagen-4425204.html

</small><br/><small>

<strong>[7]</strong>&#160;https://www.heise.de/meldung/Missing-Link-Polizeidatenbanken-Datenerfassung-im-Wirrwarr-4469381.html

</small><br/><small>

<strong>[8]</strong>&#160;https://www.heise.de/meldung/Predictive-Policing-Die-deutsche-Polizei-zwischen-Cyber-CSI-und-Minority-Report-3685873.html

</small><br/><small>

<strong>[9]</strong>&#160;https://www.heise.de/ct/artikel/Katz-und-Maus-Die-Hells-Angels-und-die-Polizei-301674.html

</small><br/><small>

<strong>[10]</strong>&#160;https://www.heise.de/ct/artikel/Europol-sammelt-Daten-ueber-Rocker-1707232.html

</small><br/><small>

<strong>[11]</strong>&#160;https://www.heise.de/ct/artikel/Die-Rolle-der-IT-im-Kampf-gegen-Kriminalitaet-2219502.html

</small><br/><small>

<strong>[12]</strong>&#160;https://www.heise.de/meldung/Bundeskriminalamt-will-Hasskriminialitaet-im-Internet-konsequenter-bekaempfen-4500226.html

</small><br/><small>

<strong>[13]</strong>&#160;https://www.heise.de/meldung/Polizei-2020-Datenzugriff-jederzeit-und-ueberall-3918494.html

</small><br/><small>

<strong>[14]</strong>&#160;mailto:bme@heise.de

</small><br/></p> <p class=„printversion__copyright“><em>Copyright &#169; 2019 Heise Medien</em></p> </html>

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