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Open Source: Bundeswehr baut eigene verschlüsselte Messenger-App

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<html> <p class=„printversionback-to-article printversion–hide“><a href=„https://www.heise.de/newsticker/meldung/Open-Source-Bundeswehr-baut-eigene-verschluesselte-Messenger-App-4623404.html“>zur&#252;ck zum Artikel</a></p><figure class=„printversionlogo“><img src=„https://1.f.ix.de/icons/svg/logos/svg/heiseonline.svg“ alt=„heise online“ width=„180“ heigth=„40“/></figure><figure class=„aufmacherbild“><img src=„https://heise.cloudimg.io/width/700/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/8/1/4/4/6/3/190118-rs-mascal-mes-pieper-02-ae6a4c448418f1b2.jpeg“ srcset=„https://heise.cloudimg.io/width/700/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/8/1/4/4/6/3/190118-rs-mascal-mes-pieper-02-ae6a4c448418f1b2.jpeg 700w, https://heise.cloudimg.io/width/1050/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/8/1/4/4/6/3/190118-rs-mascal-mes-pieper-02-ae6a4c448418f1b2.jpeg 1050w, https://heise.cloudimg.io/width/1424/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/8/1/4/4/6/3/190118-rs-mascal-mes-pieper-02-ae6a4c448418f1b2.jpeg 1424w“ sizes=„(min-width: 80em) 43.75em, (min-width: 64em) 66.66vw, 100vw“ alt=„Open Source: Bundeswehr baut eigene verschl&#252;sselte Messenger-App“ class=„img-responsive“/><figcaption class=„akwa-caption“><p class=„caption akwa-captiontext“>Bundeswehr-Soldaten bereiten sich auf einen Einsatz vor.</p> <p class=„source akwa-captionsource“>(Bild:&#160;Bundeswehr / Oliver Pieper)</p> </figcaption></figure><p><strong>Die Bundeswehr will einen eigenen Messenger-Dienst bereitstellen, der auch f&#252;r den Austausch geheim eingestufter Informationen geeignet sein soll.</strong></p> <p>Die Bundeswehr will auf dienstlichen Endger&#228;ten eine f&#252;r Sicherheitsanforderungen geeignete Messenger-Anwendung verf&#252;gbar machen. Dies ist einer heise online vorliegenden Antwort des parlamentarischen Staatssekret&#228;rs im Bundesverteidigungsministerium, Peter Tauber (CDU) auf eine Anfrage der netzpolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Anke Domscheit-Berg, zu entnehmen. Der Krypto-Messenger soll demnach auch die Anforderungen f&#252;r einen Austausch von Informationen erf&#252;llen, die als Verschlusssache der vergleichsweise niedrigen Kategorie „Nur f&#252;r den Dienstgebrauch“ eingestuft sind.</p> <div class=„inread“/> <p>Chat-App soll auch ressort&#252;bergreifend eingesetzt werden k&#246;nnen, teilte Tauber mit. Das Verteidigungsministerium untersucht dazu die Open-Source-Software „Matrix“ in einem Pilotprojekt „BwMessenger“. Das offene Protokoll f&#252;r Echtzeitkommunikation dient auch als Grundlage f&#252;r den franz&#246;sischen Beh&#246;rden-Messenger Tschap, der in allen &#252;ber 30 Ministerien und Beh&#246;rden auf nationaler Ebene mit rund 5,5 Millionen potenziellen Nutzern eingesetzt werden soll.</p> <h3 class=„subheading“ id=„nav_sicheres0“>Sicheres Whatsapp f&#252;r Soldaten</h3> <p>Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte Mitte Dezember im Bundestagsausschuss Digitale Agenda erkl&#228;rt, es solle ein „sicheres WhatsApp“ f&#252;r die Soldaten geben. Als Client setzt das Ressort laut Tauber wie in Frankreich auf die freie Software Riot f&#252;r Android und Web-Browser, die eine Ende-zu-Ende-Verschl&#252;sselung unterst&#252;tzt und als Referenzimplementierung von Matrix f&#252;r Einsteiger sowie als Alternative vor allem zu Slack gesehen wird. Auf Serverseite liefen Synapse und Sydent. Alle Bestandteile basierten auf der freien Apache License 2.0.</p> <div class=„collapse-boxtarget collapse-boxcontent a-inline-textboxcontent a-inline-textboxcontent–horizontal-layout“ data-collapse-target=„“> <figure class=„a-inline-textboximage-container“><img alt=„“ src=„https://heise.cloudimg.io/width/1600/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/71/2/8/1/2/5/7/6/daily_grafik-b53d51b363224691.png“ srcset=„https://heise.cloudimg.io/width/3200/q30.png-lossy-30.webp-lossy-30.foil1/_www-heise-de_/imgs/71/2/8/1/2/5/7/6/daily_grafik-b53d51b363224691.png 2x“ class=„c1“/></figure><div class=„a-inline-textboxcontent-container“> <p class=„a-inline-textboxsynopsis“>Keine News verpassen! Mit unserem t&#228;glichen Newsletter erhalten Sie jeden Morgen alle Nachrichten von heise online der vergangenen 24 Stunden.</p> <ul class=„a-inline-textboxlist“><li class=„a-inline-textboxitem“><a class=„a-inline-textboxtext“ href=„https://www.heise.de/newsletter/manage/ho?wt_mc=nl.red.ho.daily.meldung.link.link“ title=„Newsletter jetzt abonnieren“><strong>Newsletter jetzt abonnieren [1]</strong></a></li> </ul></div> </div> <p>Der BwMessenger solle zumindest von den Streitkr&#228;ften „fl&#228;chendeckend“ verwendet werden. Das absehbare Entwicklungspotenzial reiche aber weit dar&#252;ber hinaus. Ziel der Bundesregierung sei generell die sichere, alle Ministerien und nachgeordnete Beh&#246;rden umfassende Nutzung von Messenger-Diensten.</p> <h3 class=„subheading“ id=„nav_lob_von_links_1“>Lob von links</h3> <p>Das Bundeskanzleramt erprobt derweil in einem anderen Pilotprojekt eine App auf Basis der Open-Source-Software Wire. Beide Testl&#228;ufe begleitet das Bundesamt f&#252;r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Domscheit-Berg lobte gegen&#252;ber heise online insbesondere den Ansatz der Bundeswehr: „Das verwendete Protokoll unterst&#252;tzt dezentrale Infrastruktur und moderne Verschl&#252;sselungsalgorithmen.“ Au&#223;erdem verabschiede sich damit ein Teil der Bundes-IT von Dienstleistungsprodukten gr&#246;&#223;erer Hersteller, „die Abh&#228;ngigkeiten schaffen“. Das Verteidigungsministerium gehe damit „einen Schritt in Richtung digitaler Souver&#228;nit&#228;t“.</p> <p>Polizeibeh&#246;rden in Niedersachsen und Hessen arbeiten bereits mit dem Messenger Stashcat von Heinekingmedia. Dieses Angebot soll aktuell mit dem Funkger&#228;te-Hersteller Hytera und dem Plattformanbieter Frequentis <a href=„https://www.heise.de/meldung/Messenger-Stashcat-kooperiert-mit-Hytera-und-Frequentis-4595662.html“><strong>ausgebaut und auf mehr Beh&#246;rden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) erweitert werden [2]</strong></a>. ()<br class=„clear“/></p> <hr/><p><strong>URL dieses Artikels:</strong><br/><small><code>http://www.heise.de/-4623404</code></small></p> <p><strong>Links in diesem Artikel:</strong><br/><small><code><strong>[1]</strong>&#160;https://www.heise.de/newsletter/manage/ho?wt_mc=nl.red.ho.daily.meldung.link.link</code></small><br/><small><code><strong>[2]</strong>&#160;https://www.heise.de/meldung/Messenger-Stashcat-kooperiert-mit-Hytera-und-Frequentis-4595662.html</code></small><br/><small><code><strong>[3]</strong>&#160;mailto:anw@ct.de</code></small><br/></p> <p class=„printversioncopyright“><em>Copyright &#169; 2019 Heise Medien</em></p> </html>

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