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Interview: „Wir brauchen eine neue Vision der Digitalisierung“

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<html> <header class=„entry-header“><div class=„entry-excerpt“><p>Wir brauchen mehr als digitale Souver&#228;nit&#228;t, n&#228;mlich eine neue Leitidee f&#252;r die digitale Transformation unserer Gesellschaft, sagt die Kommunikationswissenschaftlerin Julia Pohle. Im Gespr&#228;ch mit netzpolitik.org erkl&#228;rt sie, warum sich diese Idee nicht auf die technologische Unabh&#228;ngigkeit von den USA beschr&#228;nken darf.</p></div><div class=„entry-meta“><time class=„published dt-published posted-on“ datetime=„2025-04-19T08:57:13+00:00“>19.04.2025 um 08:57 Uhr</time> - - in <a href=„https://netzpolitik.org/category/demokratie/“ class=„category“>Demokratie</a> - <a href=„https://netzpolitik.org/2025/interview-wir-brauchen-eine-neue-vision-der-digitalisierung/#respond“>keine Erg&#228;nzungen</a></div></header><figure class=„wp-caption entry-thumbnail“><img width=„860“ height=„484“ src=„https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2025/04/dig-souv_interview-pohle-860x484.jpg“ class=„attachment-landscape-860 size-landscape-860 wp-post-image“ alt=„EU-Skyline mit Elbphilharmonie, Akropolis und Eiffelturm, dahinter Zeilen von Nullen und Einsen, dar&#252;ber ein Netzwerk und der Schattenriss einer Person, die mit dem Fernglas auf die EU schaut“ srcset=„https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2025/04/dig-souv_interview-pohle-860x484.jpg 860w, https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2025/04/dig-souv_interview-pohle-1200x675.jpg 1200w, https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2025/04/dig-souv_interview-pohle-380x214.jpg 380w, https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2025/04/dig-souv_interview-pohle-1536x864.jpg 1536w, https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2025/04/dig-souv_interview-pohle-2048x1152.jpg 2048w, https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2025/04/dig-souv_interview-pohle-660x372.jpg 660w, https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2025/04/dig-souv_interview-pohle-160x90.jpg 160w“ sizes=„(max-width: 860px) 100vw, 860px“ referrerpolicy=„no-referrer“ /><figcaption class=„wp-caption-text“>Das Konzept der digitalen Souver&#228;nit&#228;t kann staatliche &#220;berwachung und die Interessen der Privatwirtschaft verschleiern. (Symbolbild) &#8211; Alle Rechte vorbehalten Illustration: IMAGO/Ikon Images; EU-Skyline und Server: KI-generiert; Montage: netzpolitik.org</figcaption></figure><div class=„entry-content“><p>Hinter der Debatte um <a href=„https://netzpolitik.org/2025/interview-wir-muessen-nicht-digital-souveraen-werden/“>digitale Souver&#228;nit&#228;t</a> steht die Frage danach, wie der digitale Raum ausgestaltet sein sollte und wie wir mit der Tech-Dominanz der USA umgehen. Immer weniger Staaten wollen deren &#220;bermacht weiter hinnehmen.</p><p>Wir haben dar&#252;ber mit <a href=„https://www.wzb.eu/en/persons/julia-pohle“>Julia Pohle</a> gesprochen. Sie fordert eine neue Leitidee der Digitalisierung, warnt aber zugleich davor, diese mit dem Konzept der digitalen Souver&#228;nit&#228;t zu verbinden. Denn damit k&#246;nnten wirtschaftliche und geopolitische Interessen einiger weniger an Einfluss gewinnen. Pohle ist Co-Leiterin der Forschungsgruppe &#8222;Politik der Digitalisierung&#8220; am Wissenschaftszentrum f&#252;r Sozialforschung in Berlin (WZB). Die Kommunikationswissenschaftlerin arbeitet zu den Themen Globale Internet Governance sowie Europ&#228;ische Digitalpolitik vor dem Hintergrund des internationalen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Wettbewerbs.</p><figure id=„attachment_483885“ aria-describedby=„caption-attachment-483885“ class=„wp-caption alignleft c2“><img class=„wp-image-483885 size-medium“ src=„https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2025/04/portraitjulia-pohle.jpg“ alt=„Portraitfoto von Julia Pohle“ width=„363“ height=„484“ referrerpolicy=„no-referrer“ /><figcaption id=„caption-attachment-483885“ class=„wp-caption-text“>Julia Pohle, Kommunikationswissenschaftlerin am Wissenschaftszentrum f&#252;r Sozialforschung in Berlin - Alle Rechte vorbehalten Privat</figcaption></figure><h3>&#8222;Es gibt verschiedene Geschichten des Internets&#8220;</h3><p><strong>netzpolitik.org:</strong> Der Begriff der digitalen Souver&#228;nit&#228;t ist derzeit &#252;berall zu vernehmen. Wie kam es dazu, dass wir heute alle dar&#252;ber sprechen?</p><p><strong>Julia Pohle:</strong> Das hat auch mit den Anf&#228;ngen des Internets zu tun. Gro&#223;en Einfluss hatte hier eine Str&#246;mung, die als Cyber- oder Internet-Exzeptionalismus bekannt ist. Sie sieht, wie der Name andeutet, das Internet als Ausnahme. Die technische Infrastruktur des Internets er&#246;ffnete demnach einen ganz neuen Raum, der sich grundlegend von anderen Kommunikationsr&#228;umen und -technologien unterscheidend.</p><p>Aus Sicht des Internet-Exzeptionalismus ist dieser Raum grenz&#252;berschreitend, auch im territorialen Sinne. Und er ist nicht hierarchisch aufgebaut. Es gibt keine zentralen Kontrollpunkte oder Machtstellungen. Alle Menschen k&#246;nnen hier, so der Grundgedanke, auf dem gleichen Niveau miteinander kommunizieren. Diese Idee der Offenheit und Verbundenheit haben die Urv&#228;ter des Internets in seine technische Infrastruktur eingeschrieben.</p><p>Daneben gab es den Cyber-Libertarismus. Ihm zufolge gelten in diesem Raum bestimmte Freiheiten. Gut zum Ausdruck brachte das John Barry Barlows Unabh&#228;ngigkeitserkl&#228;rung des Cyberspace. Barlow betont, dass staatliche Macht in diesem neuen Raum keine Rolle spielen d&#252;rfe. Alle Internetnutzer verteidigen ihre individuellen und kollektiven Freiheiten nach au&#223;en gegen Staaten. Diese Ideologie hat die Internetpolitik &#252;ber Jahrzehnte hinweg gepr&#228;gt und ist bis heute in der US-amerikanischen Politik sehr wirkm&#228;chtig.</p><p><strong>netzpolitik.org:</strong> Die Idee, dass das Internet ein grenzenloser Ort ist, klingt doch gut.</p><p><strong>Julia Pohle:</strong> Ja, das tut sie. Und diese Idee, ein solches grenz&#252;berschreitendes digitales Netzwerk aufzubauen, hatten nicht nur die US-amerikanischen Gr&#252;nder:innen des Internets, sondern lag auch alternativen Projekten in anderen L&#228;ndern zugrunde. Es gibt verschiedene Geschichten des Internets, nicht alle fokussieren auf die Entstehung in den USA.</p><p>Allerdings hat sich bald gezeigt, dass Staaten sehr wohl das Internet trotz seiner dezentralen Natur unter ihre souver&#228;ne Macht bringen k&#246;nnen. Au&#223;erdem wirkte auch die Kommerzialisierung des Internets der Offenheit und Freiheit unserer digitalen Vernetzung entgegen und beg&#252;nstigte damit viele der uns heute bekannten Probleme.</p><h3>Wie Staaten Einfluss aufs Internet gewannen</h3><p><strong>netzpolitik.org:</strong> Wer hat zuerst Kontrolle aufs Internet ausge&#252;bt, Staaten oder wirtschaftliche Akteure?</p><p><strong>Julia Pohle:</strong> Genau kann man das nicht sagen. Sobald das Internet zu einem globalen Netzwerk heranwuchs, versuchten Staaten diesen Raum zu kontrollieren und zu &#252;berwachen. Etwa im Jahr 1993 kamen au&#223;erdem die ersten kommerziellen Browser auf den Markt und es wurde m&#246;glich, wirtschaftliche Transaktionen &#252;ber das Internet abzuwickeln. Private Akteure wollten fr&#252;hzeitig vom Netzwerkcharakter des Internets profitieren und ihre Marktmacht ausbauen.</p><p><strong>netzpolitik.org:</strong> Wie verschafften sich Staaten Einfluss auf das Internet?</p><p><strong>Julia Pohle:</strong> Sie hatten Einfluss dar&#252;ber, wie das Internet und seine Anwendungen aufgebaut wurden. Eine wichtige Rolle spielte Anfang der 2000er-Jahre auch der Diskurs um die Informationsgesellschaft. Damals wurde dem Staat die Rolle zugesprochen, durch Deregulierung wirtschaftliche Freiheiten im Internet zu sichern. Das war der Einfluss der neoliberalen Politik, die auch aus den USA kam und gerade im Digitalbereich wirkte. Sie hat gro&#223;en Einfluss darauf gehabt, wie sich die Digitalwirtschaft entwickelte.</p><p>Au&#223;erdem haben Staaten &#252;ber den Weltgipfel zur Informationsgesellschaft, den die Vereinten Nationen 2003 und 2005 organisierten, die globale Koordination der Internetentwicklung beeinflusst. Der Gipfel hat internetpolitische Themen &#252;berhaupt erst in die &#246;ffentliche Debatte und auf die Agenda von Regierungen weniger entwickelter L&#228;nder gebracht. Auch ein Teil der deutschen netzpolitischen Community wurde &#252;ber diesen Weltgipfel politisiert.</p><p>Staatliche Einflussnahme erfolgte aber auch durch Interventionen auf Ebene der Infrastruktur selbst, zum Beispiel durch das Blockieren bestimmter Webseiten, das Abschalten des Internets oder den Ausschluss bestimmter Gegenden und Communitys von der Internetinfrastruktur. Diese staatlichen Interventionen gab es von Anfang an, und sie nahmen &#252;ber die Zeit zu.</p><h3>Das Ringen um digitale Souver&#228;nit&#228;t</h3><p><strong>netzpolitik.org:</strong> Springen wir in die Gegenwart: Was hat diese Ausgangssituation mit der aktuellen Forderung nach digitaler Souver&#228;nit&#228;t zu tun?</p><p><strong>Julia Pohle:</strong> Zun&#228;chst ist die Idee, dass Staaten ihre Souver&#228;nit&#228;t im digitalen Raum behaupten m&#252;ssen, keineswegs neu. Sie kam bereits in der Anfangszeit des Internets auf, sp&#228;testens w&#228;hrend des Weltgipfels. Schon damals ging es den teilnehmenden Staaten darum, sich der dominanten Position der USA und der Privatwirtschaft zu erwehren.</p><p>Die Vereinigten Staaten hatten damals gefordert, dass der Privatsektor und die technische Community die Regeln und Normen f&#252;r das Internet setzt, im Sinne der Selbstregulierung. Und schon damals verlangten andere Staaten mit Verweis auf ihre Souver&#228;nit&#228;t, dass sie in die Gestaltung dieser Regeln einbezogen sein sollten.</p><p>Doch die USA waren mit ihrer Ideologie eines freien und offenen Internets so einflussreich, dass sie die meisten westlichen Staaten auf ihre Seite brachten. Das Ergebnis war das Multi-Stakeholder-Prinzip, das bis heute vor allem f&#252;r die Verwaltung der kritischen Infrastrukturen des Internets besteht.</p><p>Gezieltere Forderung nach digitaler Souver&#228;nit&#228;t erhoben dann ab den 2010er-Jahren vor allem autorit&#228;re Staaten: Russland, China sowie einige arabische Staaten. In China ist der Begriff &#8222;Cyber-Souver&#228;nit&#228;t&#8220; schon relativ lange in Gebrauch und ab 2010 fand er sich auch in offiziellen politischen Strategien wieder. Dahinter steht der Wunsch nach einer strikten staatlichen Kontrolle des digitalen Raums und dem Schutz vor ausl&#228;ndischer Einflussnahme.</p><p>Aber auch in Europa tauchte der Begriff bald auf. In Frankreich gibt es Forderungen nach technischer Souver&#228;nit&#228;t bereits seit l&#228;ngerem. Und sp&#228;testens mit den Snowden-Enth&#252;llungen im Jahr 2013 gewinnt der Begriff in der europ&#228;ischen Politik an Bedeutung. Allerdings wird er hier nat&#252;rlich anders ausgelegt als in China oder Russland.</p><p><strong>netzpolitik.org:</strong> Inwiefern haben die Snowden-Enth&#252;llungen zu dieser Entwicklung beigetragen?</p><p><strong>Julia Pohle:</strong> Die Idee, dass das Internet frei ist, wurde auf einen Schlag entzaubert. Die Enth&#252;llungen haben zum ersten Mal &#246;ffentlich vor Augen gef&#252;hrt, wie stark wir von digitalen Infrastrukturen und Diensten abh&#228;ngig sind, die nicht unkontrollierbar sind &#8211; wie von den Cyber-Exzeptionalisten versprochen, sondern die wir in Europa nicht kontrollieren k&#246;nnen. Das hat den Wunsch nach digitaler Souver&#228;nit&#228;t verst&#228;rkt. Viele verlangten nach Grenzen im digitalen Raum, um sich sowie die eigene Unabh&#228;ngigkeit und Selbstbestimmungsf&#228;higkeit besser zu sch&#252;tzen.</p><h3>&#8222;Es drohen mehr staatliche Macht und &#220;berwachung&#8220;</h3><p><strong>netzpolitik.org:</strong> In der Debatte werden h&#228;ufig der politische Einfluss der USA und der privatwirtschaftliche Einfluss von Big-Tech gleichgesetzt. Ist das aus Ihrer Sicht begr&#252;ndet?</p><p><strong>Julia Pohle:</strong> Es sind unterschiedliche Akteure, auch wenn beide unsere digitale Kommunikation &#252;berwachen und Daten aussp&#228;hen. Gleichzeitig muss man sich klarmachen, dass US-Geheimdienste nicht nur mit anderen westlichen Geheimdiensten kooperieren, sondern auch mit kommerziellen Anbietern. Die Sicherheitsbeh&#246;rde in den USA sind deshalb stark daran interessiert, die Vormachtstellung der amerikanischen Tech-Konzerne aufrechtzuerhalten. Und die amerikanische Politik hat Interesse daran, die Wirtschaftsmacht und den kulturellen Einfluss der Vereinigten Staaten weiter auszubauen.</p><p><strong>netzpolitik.org:</strong> Wie sinnvoll ist dann der aktuelle Wunsch nach digitaler Souver&#228;nit&#228;t in Europa?</p><p><strong>Julia Pohle:</strong> Die Forderung ist nachvollziehbar. Die Frage ist nur, ob der Ruf nach Souver&#228;nit&#228;t der richtige Weg ist.</p><p>Aus meiner Sicht w&#228;re es sinnvoller, pr&#228;zisere Forderungen zu stellen. Gerade auch deshalb, weil &#8222;Souver&#228;nit&#228;t&#8220; <a href=„https://netzpolitik.org/2025/interview-wir-muessen-nicht-digital-souveraen-werden/“>ein politisch aufgeladenes Konzept ist</a>, das auch mehr zentrale Kontrolle und &#220;berwachung vorsehen kann.</p><p>Tats&#228;chlich kann hinter der Forderung nach digitaler Souver&#228;nit&#228;t auch das Streben nach mehr staatlicher Macht stehen, was dem Ziel individueller Selbstbestimmung widerspricht.</p><h3>&#8222;Wir brauchen eine neue Leitidee&#8220;</h3><p><strong>netzpolitik.org:</strong> Was f&#252;r ein Internet sollten wir als Zivilgesellschaft heute anstreben? Wie viel staatlicher und privatwirtschaftlicher Einfluss ist gut?</p><p><strong>Julia Pohle:</strong> Schon der Weltgipfel in den Jahren 2003 und 2005 wollte dieses Verh&#228;ltnis auszutarieren. Der Multi-Stakeholder-Ansatz ist sinnvoll, er beteiligt verschiedene Akteure aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Tech-Szene daran, das Internet zu gestalten. Aber der Ansatz hat seine Schw&#228;chen, da er sich von dominanten Akteuren kapern l&#228;sst. Au&#223;erdem setzen Staaten und Unternehmen einfach au&#223;erhalb der Multi-Stakeholder-Prozesse eigene Regeln.</p><p>Wir sollten uns aber nicht nur fragen, welches Internet wir haben wollen. Sondern wir brauchen auch eine gesellschaftliche Vision, die der gesamtgesellschaftlichen digitalen Transformation zugrunde liegt. Es reicht l&#228;ngst nicht mehr, nur &#252;ber das freie und offene Internet zu sprechen. Diese Leitidee hat ausgedient.</p><p>Es muss eine neue Leitidee her. Eine solche aber mit den Prinzipien der digitalen Souver&#228;nit&#228;t zu verkn&#252;pfen, wie es die Europ&#228;ische Kommission derzeit versucht, halte ich f&#252;r &#252;beraus problematisch. Nicht nur, weil der Begriff so viele, auch widerspr&#252;chliche Interessen vermengt. Sondern weil er dar&#252;ber hinaus wirtschaftliche und geopolitische Interessen verdeckt, die mit den Interessen der Zivilgesellschaft unvereinbar sind. Und es besteht die Gefahr, dass diese Interessen unter dem Deckmantel einer wertebasierten Digitalpolitik an Einfluss gewinnen.<img src=„https://vg03.met.vgwort.de/na/0ea1582563664a3797323651e9bbd74c“ width=„1“ height=„1“ alt=„“ referrerpolicy=„no-referrer“ /></p></div> </html>

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