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Missing Link: "Das Internet ist im Prinzip kaputt"

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<html> <header class=„article-header“><h1 class=„articleheading“>Missing Link: „Das Internet ist im Prinzip kaputt“</h1><div class=„publish-info“> Monika Ermert</div></header><figure class=„aufmacherbild“><img src=„https://heise.cloudimg.io/width/700/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/3/5/9/8/6/4/5/shutterstock_1182958993.jpg-5b56a37044a46bb7.jpeg“ srcset=„https://heise.cloudimg.io/width/700/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/3/5/9/8/6/4/5/shutterstock_1182958993.jpg-5b56a37044a46bb7.jpeg 700w, https://heise.cloudimg.io/width/1050/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/3/5/9/8/6/4/5/shutterstock_1182958993.jpg-5b56a37044a46bb7.jpeg 1050w, https://heise.cloudimg.io/width/1500/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/3/5/9/8/6/4/5/shutterstock_1182958993.jpg-5b56a37044a46bb7.jpeg 1500w, https://heise.cloudimg.io/width/2300/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/3/5/9/8/6/4/5/shutterstock_1182958993.jpg-5b56a37044a46bb7.jpeg 2300w“ alt=„Abstract,Futuristic,Cyberspace,With,A,Hacked,Array,Of,Binary,Data,“ class=„img-responsive“ referrerpolicy=„no-referrer“ /><figcaption class=„akwa-caption“>(Bild:&#160;Shutterstock)</figcaption></figure><p><strong>Mehr Komplexit&#228;t, mehr Web statt Netz und immer weniger Marktplayer, all das hat das Internet ver&#228;ndert. Kann die technische Standardisierung etwas dagegen tun?</strong></p><p>„Die Internet Engineerung Task Force (IETF) ist keine klassische Standardisierungsorganisation, obwohl sie viele Standards produziert“, schrieb 1993 Gary Scott Malkin in einem Dokument, das er mit „Das Tao der IETF“ &#252;bertitelte. Fast drei Jahrzehnte sp&#228;ter debattiert die IETF jetzt, ob dieses Grundsatzdokument veraltet ist &#8211; ein historisches Relikt. Ist die Debatte auch Ausdruck eines Kulturwandels der Standardisierungsorganisation f&#252;r das Internet?</p><div class=„a-boxtarget a-boxcontent a-inline-textboxcontent a-inline-textboxcontent–horizontal-layout“ data-collapse-target=„“><figure class=„a-inline-textboximage-container“><img alt=„“ src=„https://heise.cloudimg.io/width/210/q50.png-lossy-50.webp-lossy-50.foil1/_www-heise-de_/imgs/71/2/1/3/9/8/8/1/MissingLink-5014ce8c801500e5.jpg“ srcset=„https://heise.cloudimg.io/width/420/q30.png-lossy-30.webp-lossy-30.foil1/_www-heise-de_/imgs/71/2/1/3/9/8/8/1/MissingLink-5014ce8c801500e5.jpg 2x“ class=„c1“ referrerpolicy=„no-referrer“ /></figure><div class=„a-inline-textboxcontent-container“><p class=„a-inline-textboxsynopsis“>Was fehlt: In der rapiden Technikwelt h&#228;ufig die Zeit, die vielen News und Hintergr&#252;nde neu zu sortieren. Am Wochenende wollen wir sie uns nehmen, die Seitenwege abseits des Aktuellen verfolgen, andere Blickwinkel probieren und Zwischent&#246;ne h&#246;rbar machen.</p><ul class=„a-inline-textboxlist“><li class=„a-inline-textboxitem“><a class=„a-inline-textboxtext“ href=„https://www.heise.de/thema/Missing-Link“ title=„Mehr zum Feuilleton“><strong>Mehr zum Feuilleton „Missing Link“ [1]</strong></a></li></ul></div></div><p>„Da alle Teilnehmer (an IETF Konferenzen, d. Red.) Namensschilder tragen m&#252;ssen, m&#252;ssen sie auch Hemden oder Blusen tragen. Auch Hosen oder R&#246;cke werden dringend empfohlen. Im Ernst sind Neulinge immer wieder peinlich ber&#252;hrt, wenn sie am Montag fr&#252;h im Anzug erscheinen, um festzustellen, dass alle anderen hier T-Shirts, Jeans (Shorts, wenn es das Wetter erlaubt) und Sandalen anhaben.“</p><h3 class=„subheading“ id=„nav_bedeutsamkeit0“>Bedeutsamkeit des Arbeitens</h3><p>Es sind solche Formulierungen, die das Tao der IETF bekannt und die Organisation f&#252;r ihre etwas eigenwillige Philosophie ber&#252;chtigt gemacht haben. Geschrieben wurde das Tao-Dokument, wie Autor Malkin <a href=„https://www.heise.de/netze/rfc/rfcs/rfc1392.shtml“><strong>in RFC 1392 vom Januar 1993 erkl&#228;rt [2]</strong></a>, weil in den 90ern bei jedem der dreimal j&#228;hrlich stattfindenden Treffen der TCP/IP Standardisierer fast vierzig Prozent Neulinge ankamen. Im Tao, im Original <a href=„http://www.tao-te-king.org/“ rel=„external noopener“ target=„_blank“><strong>Bibel des Taoismus [3]</strong></a> und von manchen &#220;bersetzern auch als hintersinnige politische Kritik am herrschenden Konfuzianismus interpretiert, brachte man in Fall der IETF den Neulingen Wege und Weisen des IETF -rozesses nahe.</p><p>Von der Offenheit des Standardisierungsprozesses ist da die Rede, jeder kann als individueller Entwickler seine technischen L&#246;sungen f&#252;r „dr&#228;ngende Probleme f&#252;r Betrieb und Technik des Internet“ vorschlagen. Die Bedeutsamkeit des Arbeitens via &#246;ffentlicher Mailinglisten &#8211; lange vor Corona-Reisebeschr&#228;nkungen &#8211; wird unterstrichen; auch der Hinweis, dass es eine schlechte Idee ist, Mailinglisten oder Meetings zur Werbung f&#252;r das eigene Unternehmen zu nutzen, ist enthalten: „die IETF ist keine Trade-Show“.</p><h3 class=„subheading“ id=„nav_beschleunigte1“>Beschleunigte IETF-Update-Zyklen</h3><p>Bis zum Jahr 2000 wuchs die IETF auf die stolze Zahl von 3.000 Teilnehmern. Philosophie und Prozesse wuchsen mit und wuchsen weiter, auch nachdem die Dotcom-Blase geplatzt war. Aus dem taoistisches Vorbild nacheifernden knappen 18-Seiten-Dokument sind 50 Seiten geworden und manchen lustigen Verweis auf den Striptease des notorischen Anzugtr&#228;gers Vint Cerf zum 20. Geburtstag der IETF hat man l&#228;ngst bereinigt.</p><p>Verschoben haben sich die Rollen der IETF-Gremien, etwa das Verh&#228;ltnis von Internet Architecture Board und Internet Engieering Steering Committee, hinzugef&#252;gt wurden auch Kapitel zum Verh&#228;ltnis der IETF mit der „Au&#223;enwelt“. Sogar die Presse wurde mit einem how-to-Abschnitt bedacht und davor gewarnt, mit Sensationshunger bei der IETF einzutreffen. Eingef&#252;gt wurden schlie&#223;lich auch Kulturtechniken wie das Humming. Mit diesem „Summen“ bringen die Teilnehmer von IETF-Arbeitsgruppen den Grad von Gefallen oder Missfallen an einem technischen Vorschlag zum Ausdruck. Er ist ein Ma&#223; f&#252;r den „rough consensus“, den Konsens, mit dem alle leben k&#246;nnen.</p><p>Trotzdem geht es dem Tao nun an den Kragen. Beim j&#252;ngsten Treffen der IETF in Philadelphia stellte der derzeitige IETF-Vorsitzende, Lars Eggert, die Frage, wie man mit dem unhandlichen Dokument k&#252;nftig verfahren soll. Zwar durchlaufen Update-Versionen der IETF-Bibel nicht mehr den regul&#228;ren Peer-Review-Prozess. Ein kleines Redaktionsteam pflegt vielmehr die &#196;nderungen der IETF-Struktur mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig auf einer <a href=„https://www.ietf.org/about/participate/tao/“ rel=„external noopener“ target=„_blank“><strong>dedizierten Webseite [4]</strong></a> ein.</p><p>Aber auch das kommt nicht mehr hinterher, was nat&#252;rlich auch illustriert, wie stark sich die IETF strukturell in den vergangenen Jahren ge&#228;ndert hat &#8211; so hat sie mittlerweile ein eigenes rechtsf&#228;higes Dach, ein Unternehmen mit beschr&#228;nkter Haftung, die IETF Administration LLC. Die IETF ist seri&#246;s geworden.</p><p>Zudem, so beklagt Eggert, ist es ganz sch&#246;n verwirrend, dass neben den inzwischen per Webseite ver&#246;ffentlichten Aktualisierungen die alten Request for Comment-Dokumente fortbestehen, vom urspr&#252;nglichen RFC 1931 bis zu <a href=„https://www.heise.de/netze/rfc/rfcs/rfc4677.shtml“><strong>RFC 4677 [5]</strong></a>.</p><h3 class=„subheading“ id=„nav_grabstein_f&#252;rs2“>Grabstein f&#252;rs Tao gefordert</h3><p>In IETF-typischer Manier gibt es nun eine hitzige Debatte &#252;ber das Tao und eine Reihe j&#252;ngerer Teilnehmer, darunter auch die aktuelle Vorsitzende des Internet Architecture Board (IAB), Mirja K&#252;hlewind. Sie und ihr Kollege David Schinazi, halten das alte Dokument f&#252;r entbehrliche Folklore. „Ich dachte, das Tao ist so eine Art Schl&#252;ssel, um all die Begriffe hier zu entschl&#252;sseln und zu verstehen, warum die Leute hier so merkw&#252;rdig sind“, meckerte Schinazi. „Aber warum haben wir dem Dechiffrierschl&#252;ssel einen so verwirrenden Namen gegeben? Tao war in grauen Vorzeiten vielleicht mal ein niedlicher Name, aber ich wei&#223; nicht viel &#252;ber den Taoismus und w&#252;rde wohl eher etwas weniger Irref&#252;hrendes verwenden“, meint der f&#252;r Google in der IETF aktive Entwickler.</p><figure class=„a-u-inline-right a-inline-image a-u-inline“><div><img alt=„“ class=„legacy-img“ height=„600“ src=„https://heise.cloudimg.io/width/391/q85.png-lossy-85.webp-lossy-85.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/3/5/9/8/6/4/5/Ohne_Titel-368ddcd1d89247e1.jpg“ srcset=„https://heise.cloudimg.io/width/336/q70.png-lossy-70.webp-lossy-70.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/3/5/9/8/6/4/5/Ohne_Titel-368ddcd1d89247e1.jpg 336w, https://heise.cloudimg.io/width/1008/q70.png-lossy-70.webp-lossy-70.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/3/5/9/8/6/4/5/Ohne_Titel-368ddcd1d89247e1.jpg 1008w, https://heise.cloudimg.io/width/782/q70.png-lossy-70.webp-lossy-70.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/3/5/9/8/6/4/5/Ohne_Titel-368ddcd1d89247e1.jpg 2x“ width=„391“ referrerpolicy=„no-referrer“ /></div><figcaption class=„a-caption“>Tao des Pooh</figcaption></figure><p>Bei der Referenzierung des Tao hat, glaubt man einigen der &#228;lteren Entwickler, eher das 1982 erschienene „Tao des Pooh“ beziehungsweise das „Te des Ferkels“ eine Rolle gespielt. Aber die geh&#246;ren heute, so beklagen manche &#228;ltere IETF-Teilnehmer, eben nicht mehr zur kanonischen Lekt&#252;re aller Nerds, ebenso wenig wie der von Tao-Autor Malkin noch eigens im Glossar f&#252;r Internetuser referenzierte Neuromancer von William Gibson.</p><p>Einen Grabstein f&#252;rs angestaubte Tao forderten daher IAB-Chefin K&#252;hlewind, Mozilla-CTO und TLS-Papst Erik Rescorla, aber auch Daniel Kahn Gillmor, der seit vielen Jahren im Dienst der American Civil Liberties Union in der IETF mitarbeitet. Er habe das Tao-Dokument durchaus mit Gewinn gelesen. Als Pflichtritual f&#252;r Neulinge werde es aber doch eher zur Schikane, und „ich bin gegen Schikanen“.</p><p>Statt Neulinge durch 50 Seiten eines historischen Artefakts (Rescorla) zu jagen, so die Ansicht der (etwas) J&#252;ngeren, seien kurzgefasste Dokumente zu einzelnen Aspekten, Tutorials oder Videos zeitgem&#228;&#223;er, um diejenigen in die Arbeit der IETF einzuf&#252;hren, die keine „M&#228;nner mit grauen B&#228;rten“ (Gillmor) seien. Ist das ganze eine Wachabl&#246;sung, ein Generationenwechsel in der IETF?</p><h3 class=„subheading“ id=„nav_von3“>Von Zauselb&#228;rten zu Firmenvertretern?</h3><p>Einen ersten Generationswechsel beobachtete Jeanette Hofmann, Deutschlands vielleicht erste Internet-Governance-Forscherin, schon <a href=„https://duplox.wzb.eu/docs/ipng/index.html“ rel=„external noopener“ target=„_blank“><strong>Mitte der 90er [6]</strong></a>. Hofmann ist Gr&#252;ndungsdirektorin des Alexander von Humboldt-Instituts f&#252;r Internet und Gesellschaft, Principal Investigator der Forschungsgruppen Demokratie und Digitalisierung und Quantifizierung und gesellschaftliche Regulierung am Weizenbaum Institut und h&#228;lt Professuren an der TU und der FU Berlin. „Man konnte zu dieser Zeit bereits einen &#220;bergang von der Gr&#252;ndergeneration zu einer nachkommenden Entwicklergeneration beobachten, die nicht so sehr durch die Frontstellung zwischen der offenen, unorthodoxen Internetstandardisierung und der staatlichen Telekommunikationsregulierung gepr&#228;gt waren.“</p><p>Dieser erste Generationswechsel, meint Hofmann, sei zugleich von einer st&#228;rker kommerziell getriebenen Standardentwicklung f&#252;r das boomende Internet gepr&#228;gt gewesen. Vertreter von Herstellern und Netzbetreibern l&#246;sten die Forscher von Universit&#228;ten rund um das DARPA Projekt ab.</p><p>Zugleich sei der Markt durchaus noch als etwas verstanden worden, was sich &#8211; im Gegensatz zur Welt der staatlich abgestimmten Standards &#8211; „von unten“ entwickle, und selbst, wenn man f&#252;r Firmen entwickelte, hielten die Entwickler zugute, dass sie nicht reine Firmeninteressen verfolgten. Trotz gewisser Ausnahmestellungen, etwa von Unternehmen wie Cisco oder Juniper, sei der Markt in den 90ern allerdings noch nicht so konzentriert und vermachtet gewesen wie heute, erg&#228;nzt die Berliner Forscherin.</p><h3 class=„subheading“ id=„nav_marketing_und4“>Marketing und Profitmaximierung</h3><p>Streng genommen sei der von Hofmann beschriebene Generationswechsel schon der zweite gewesen, sagt John Klensin, ehemaliger IAB -Vorsitzender, Autor des E-Mail-Standards Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) und ein IETF-Urgestein. Denn die eigentlichen Gr&#252;nder, die „Arpanet-Crew“, waren mit der &#220;bergabe des Netzes von DARPA an die National Science Foundation raus. Den Bruch von einer akademischen zu einer st&#228;rker Markt orientierten Entwickler-Community kann Klensin dennoch best&#228;tigen. L&#228;nger als andere Standardisierungsorganisationen habe die IETF dem Trend zu „professionellen Standardisierern“ aus Firmen getrotzt. Aber der Trend sei nicht wirklich aufzuhalten, sagt Klensin.</p><p>Der Router- und Hardware-Hersteller Cisco, der zu Glanzzeiten 100-Menschen-starke Gruppen zur IETF brachte, die sich dann an den Saalmikrophonen gerne auch mal widersprachen, ist ein Beispiel f&#252;r den Trend. „Ein Kollege im Bereich Industriesteuerung erz&#228;hlte mir, dass man sich weniger auf Design und Innovation und mehr auf Marketing und Profitmaximierung konzentriert“, berichtet Klensin.</p><h3 class=„subheading“ id=„nav_neue5“>Neue Standardisierungsschwergewichte</h3><p>Seine Vorreiterstellung im Standardisierungsprozess, die durch den mit Abstand gr&#246;&#223;ten Anteil an <a href=„https://www.arkko.com/tools/rfcstats/companydistr.html“ rel=„external noopener“ target=„_blank“><strong>den RFCs verschiedener Unternehmen [7]</strong></a> dokumentiert ist, hat Cisco verloren. Immerhin schickt das Unternehmen nach wie vor viele Teilnehmer, etwa 30 waren es beim j&#252;ngsten IETF Meeting in Philadelphia und damit mehr als Google (24), Huawei/Futurewei (24) Juniper (19), Microsoft (15) und Apple mit genauso viel wie die National Security Agency (12).</p><p>Bei den Publikationen setzte sich Google 2021 laut den Angaben von einem anderen Ex-IETF-Chef, Ericsson Ingenieur Jari Arkko, wohl erstmals vor Cisco. Ebenso wie Huawei ver&#246;ffentlichte Google 2021 25 RFCs. Die Liste der Standards, an denen Google beteiligt war, unterstreicht die Dominanz des US-Unternehmens noch mehr. Sie reicht von weiteren Dokumenten zur Standardsuite des neuen Transportprotokolls QUIC, &#252;ber TLS Certificate Compression bis zu Richtlinien zur Nutzung von Multiplexing-Features des Real-Tiem Transport Protokolls (RTP) oder Captive Portal-Identifizierung bei DHCP und Router Advertisments.</p><figure class=„a-inline-image a-u-inline“><div><img alt=„“ class=„legacy-img“ height=„340“ src=„https://heise.cloudimg.io/width/696/q85.png-lossy-85.webp-lossy-85.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/3/5/9/8/6/4/5/countrydistrhist-967815c8619d995f.jpg“ srcset=„https://heise.cloudimg.io/width/336/q70.png-lossy-70.webp-lossy-70.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/3/5/9/8/6/4/5/countrydistrhist-967815c8619d995f.jpg 336w, https://heise.cloudimg.io/width/1008/q70.png-lossy-70.webp-lossy-70.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/3/5/9/8/6/4/5/countrydistrhist-967815c8619d995f.jpg 1008w, https://heise.cloudimg.io/width/1392/q70.png-lossy-70.webp-lossy-70.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/3/5/9/8/6/4/5/countrydistrhist-967815c8619d995f.jpg 2x“ width=„696“ referrerpolicy=„no-referrer“ /></div><figcaption class=„a-caption“>L&#228;ndervergleich im Laufe der Jahre(Bild:&#160;<a href=„https://www.arkko.com/tools/rfcstats/countrydistrhist.html“ rel=„external noopener“ target=„_blank“><strong>Jari Arkko [8]</strong></a>)</figcaption></figure><p>Das Internet besser machen sei das Ziel der IETF, schrieb Harald Alvestrand, erster nicht-amerikanischer Vorsitzender der IETF, w&#228;hrend seiner Amtszeit 2004 in einem RFC zur Mission der Standardisierer. Ein besseres Internet dient heute freilich dem Gesch&#228;ftsmodell des Riesen. Die Optimierung f&#252;r kurze Latenzen etwa macht ihre Dienste attraktiver und h&#228;lt Daten-bringende Kunden bei der Stange. Alvestrand, der f&#252;r seinen IETF Vorsitz von seinem damaligen Arbeitgeber Cisco unterst&#252;tzt wurde, geh&#246;rt heute genauso wie Internet Vater Vint Cerf zum Team Google. Auch Huawei hat ehemalige Cisco-Mitarbeiter angeheuert und will es Google offenbar nachmachen. Die beiden k&#252;rzlich um den IETF-Vorsitz ins Rennen geschickten Huawei. und Futurewei-Vertreter, Barry Leiba und Alvaro Retana, arbeiteten fr&#252;her auch f&#252;r Cisco.</p><h3 class=„subheading“ id=„nav_standard_dominat6“>Standard-Dominatoren?</h3><p>Wenn wenige gro&#223;e Unternehmen die Entwicklung der Standardisierung rund um TCP/IP dominieren, m&#252;sste sich die IETF Regeln gegen den m&#246;glichen Missbrauch des Standardisierungsprozesses einfallen lassen, meint Wissenschaftlerin Hofmann. Wie k&#246;nnten die Organisation sonst noch f&#252;r sich Inklusivit&#228;t, Offenheit und Fairness in Anspruch nehmen &#8211; im Gegensatz zur Erzfeindin ITU, der UN-Organisation zur Technik der Telekommunikationsnetze?</p><p>Es fehle in der IETF tats&#228;chlich an Werkzeugen, um wenige, besonders lautstarke Unternehmen im Standardisierungsprozess einzuhegen und zu verhindern, dass diese den Prozess der IETF pr&#228;gen. Die IETF sei zugleich Opfer der fortschreitenden Konsolidierung des Marktes, f&#252;rchtet Klensin, aber in gewisser Weise auch Teil des Problems.</p><p>Die Decentralized Internet Infrastructure Research Group (DINRG) pr&#228;sentierte beim Treffen in Philadelphia im Juli die <a href=„https://datatracker.ietf.org/meeting/114/materials/slides-114-dinrg-draft-report-of-dinrg-workshop-on-centralization-in-the-internet-01“ rel=„external noopener“ target=„_blank“><strong>Ergebnisse ihres Workshops zum Problem der Zentralisierung [9]</strong></a> und konstatierte n&#252;chtern, man sei sich einig, dass die Zentralisierung im Bereich Datentransportnetze, Kontrolle &#252;ber Plattformen, Entwicklung neuer Applikationen und deren Implementierung rapide vorangeschritten ist. Es ist nach einem <a href=„https://www.heise.de/news/IETF-wendet-sich-gegen-unerwuenschte-Konzentration-im-Internet-5991490.html“><strong>Bericht des Internet Architecture Board [10]</strong></a> (IAB) schon die zweite Mahnung innerhalb von zwei Jahren.</p><h3 class=„subheading“ id=„nav_kontrolle_in7“>Kontrolle in wenigen H&#228;nden</h3><p>Der DINRG-Bericht geht in seiner Analyse noch einen Schritt weiter. Nicht nur Netze und Anwendungen selbst, auch die Entwicklung von Standards erfahre den Trend zur Konsolidierung, stellen die Autoren des Workshops Berichts, Datenschutzexperte Christian Huitema, APNIC-Chefwissenschaftler Geoff Huston und die beiden DINRG-Vorsitzenden, der deutsche Wissenschaftler Dirk Kutscher und seine US-Kollegin Lixia Zhang fest.</p><p>„Heute gibt es offenbar nur noch eine kleine Zahl von Organisationen in einer &#252;berschaubaren Zahl von L&#228;ndern, die Internetprotokolle entwickelt“, schreiben sie. Sogar auf einzelnen Schichten des Internet Protokollstacks wollen manche Beobachter Konzentrationstrends erkennen: Das neue Transportprotokoll QUIC und auch Konzepte wie <a href=„https://datatracker.ietf.org/doc/slides-interim-2021-dinrg-01-sessa-mitigation-options-against-centralization-in-dns-resolvers-jari-arkko/“ rel=„external noopener“ target=„_blank“><strong>DNS over HTTPS [11]</strong></a> sind geeignet, die Kontrolle &#252;ber Verkehre in weniger H&#228;nde zu legen, so die Bef&#252;rchtung.</p><h3 class=„subheading“ id=„nav_effekte_der8“>Effekte der Konsolidierung</h3><p>Zwei Hauptfaktoren hat laut den DINRG-Beobachtungen die Konsolidierung in den Netzen beg&#252;nstigt. Einerseits sind es die klassischen Skaleneffekte, die man laut Huston auch aus anderen Industrien kennt. Weil die Marktkonsolidierung aber auf die Massierung von Nutzerdaten aufbaut, sei der Effekt dramatischer als bei General Motors oder General Electric. Bei &#252;ber 90 Prozent Marktanteil von Google Search entscheide letztlich das Unternehmen aus Kalifornien, was man &#252;ber beliebige Fragen denken soll.</p><p>Der Vorsprung Googles beim Besitz von Nutzerdaten habe sogar Microsofts Versuch, durch gro&#223;e Investitionen in Bing gegenzuhalten, zum Scheitern gebracht, meint Huitema, der 2016 Microsoft verlie&#223;.</p><h3 class=„subheading“ id=„navdas_internet9“>„Das Internet ist im Prinzip kaputt“</h3><p>Der zweite Konzentrationstreiber ist das Thema Sicherheit. „Der TCP/IP-Protokollstack kam ohne Sicherheitsfeatures, sodass naive IP-Devices leicht zu kompromittieren waren. Das bereitete b&#246;sartiger Nutzung einen fruchtbaren Boden.“ Die sich immer h&#246;her auft&#252;rmenden Wellen von distributed Denial-of-Service-Attacken f&#252;hrten daher dazu, dass „gro&#223;e Player Festungen gebaut haben, die Clouddienste, mit starken Mauern“, und die Nutzer werden alle gezwungen, sich via TLS-abgesicherter Verbindungen in der Cloud anzumelden &#8211; denn eine sichere ID f&#252;rs individuelle Nutzerdevice fehlt. In gewisser Weise sei man so wieder da, wo man in den 70ern war. Statt der gepriesenen Ende-zu-Ende Kommunikation ahme man heute wieder die Einwahl der User Terminals via Mainframe-Rechner nach, befanden die DINRG-Autoren.</p><p>„Das Internet ist im Prinzip kaputt“, sagt Kutscher. Technische Neuentw&#252;rfe aus der Wissenschaft w&#252;rden &#252;brigens kaum noch gef&#246;rdert, bedauert der Professor der Hochschule Emden.</p><p>Auch das Posterchild der Dezentralit&#228;t, die E-Mail, liegt wegen der Sicherheitsprobleme am Boden, setzt Kutschers Kollege Stephen Farrell vom University College Dublin hinzu. Die vielen Absicherungsma&#223;nahmen gegen Spam, DKIM, DMARC und dergleichen, seien gar nicht so kompliziert, versichert er. „Es ist einfach so, dass man viel mehr Chancen hat, im Betrieb etwas zu verbocken.“ So betreibe er selbst &#8211; wie vielleicht noch einige wenige tausend Nerds weltweit &#8211; seinen Mailserver. Sein renommiertes College aber hat l&#228;ngst auf Outlook umgestellt; man k&#246;nne es den IT-Administratoren noch nicht einmal verdenken.</p><h3 class=„subheading“ id=„nav_gegenwehr_durch10“>Gegenwehr durch Protokolle</h3><p>Es ist nicht so, versichern langj&#228;hrige IETF-Experten wie Farrell oder der Wes Hardaker von der University of Souther California, einer der geschichtstr&#228;chtigen Wiegen des Internets. Mit dem Jabber, im Entwicklerjargon XMPP, etwa habe die IETF ein dezentrales, auf Interoperabilit&#228;t getrimmtes Chatprotokoll f&#252;r den f&#252;r die f&#252;r Konzentrationseffekte anf&#228;lligere Anwendungsschicht standardisiert. Aber selbst wenn Firmen XMPP einsetzten, schalteten sie die M&#246;glichkeit f&#252;r die Nutzer, mit anderen Diensten zu kommunizieren, einfach aus, berichtet Farrell.</p><p>Hardaker hat noch ein anderes Beispiel: das Echtzeitkommunikationsprotokoll WebRTC. Da Services wie Zoom WebRTC nutzen, w&#228;re es ein leichtes, Interoperabilit&#228;t zu anderen Videokonferenzdiensten zu realisieren. „Ich kann Zoom austricksen, um etwa mit dem von uns hier genutzten Jitsi zu kommunizieren“, versichert Hardaker.</p><p>„Man kann die Leute nicht zu Interoperabilit&#228;t zwingen“, betont Farrell.</p><h3 class=„subheading“ id=„nav_ruf_nach_dem11“>Ruf nach dem Regulierer</h3><p>So kommen IETF und die DINRG-beherbergende Internet Research Task Force, die Forschungsschwester der IETF, letztlich zu einem Ergebnis. Die Standardisierer k&#246;nnen nicht viel tun. Ein paar Ideen <a href=„https://datatracker.ietf.org/doc/pdf/draft-nottingham-avoiding-internet-centralization-05“ rel=„external noopener“ target=„_blank“><strong>hat HTTP-Guru Mark Nottingham vorgeschlagen [12]</strong></a>. So ergebe es nach wie vor Sinn, Alternativen zu propriet&#228;ren Diensten zu standardisieren, w&#228;hrend Vorschl&#228;ge f&#252;r rein propriet&#228;re Technik von der IETF oder auch dem W3C nicht standardisiert werden sollten.</p><p>Die M&#246;glichkeit, Standards f&#252;r Weiterentwicklungen und Zusatzfeatures offenzuhalten, mache viel Sinn und anstatt Intermedi&#228;re, also Dritte, die zwischen den Endpunkten sitzen, rundweg abzulehnen, sei es besser, deren Wirken klar zu standardisieren. Im Webprotokoll HTTP etwa h&#228;tten sich anfangs Intermedi&#228;re ohne Wissen der Endpunkte einschalten k&#246;nnen. HTTPS (und Connect) verhindere das nun.</p><p>Nottingham warnt aber vor &#252;berzogenen Vorstellungen, die erste Regel laute, realistisch zu bleiben.</p><p>Sowohl der Australier als auch Hardaker und der DINRG-Workshop stellen zugleich fest: Regulierung kann helfen, indem sie dort auf Interoperabilit&#228;t pocht, wo entsprechende Protokolle vorliegen. Dass die EU dies gerade in Bezug auf Messenger austesten will, begr&#252;&#223;te Hardaker bei einer &#246;ffentlichen Sitzung des IAB in Philadelphia und lobte die Effekte des Digital Markets Act ausdr&#252;cklich. Sicher komme es am Ende sehr darauf an, wie das Interoperabilit&#228;tsgebot implementiert werde, meint er. Die gestiegene Aufmerksamkeit f&#252;r das Problem unn&#246;tig abgeschlossen gehaltener Walled Gardens aber sei gut. So gut finden diese Idee aber nicht alle IETF-Teilnehmer und Googles Vertreter geh&#246;ren nicht zu den hei&#223;en Bef&#252;rwortern. Farrell mahnt immerhin, wer A und EU-Regulierung sage, m&#252;sse damit rechnen, dass ihm auch bald eine B-Regulierung aus weniger demokratischen Ecken abverlangt werde.</p><h3 class=„subheading“ id=„nav_ein_neues_tao12“>Ein neues Tao?</h3><p>IETF-Chair Eggert gibt sich im Gespr&#228;ch &#252;ber die Spannungen diplomatisch. Die offene, praktisch basisdemokratische Arbeitsweise lasse die Spannungen in der guten alten IETF dramatischer erscheinen als sie seien, sagt er. Nat&#252;rlich sei es nicht ganz einfach, eine diversere IETF, in der etwa Ideen von <a href=„https://www.heise.de/meldung/Missing-Link-Neuer-Protokollkrieg-Streit-um-New-IP-und-erneuertes-Internet-4705192.html“><strong>Huaweis New IP [13]</strong></a> auf totale Verschl&#252;sselung unter dem Dach einzelner Hyperscaler prallen, durch politischer werdende Auseinandersetzungen zu navigieren. Manchmal komme es ihm vor, als habe er eine kleine Mini-UN vor sich, sagt Eggert.</p><p>Auch f&#252;r Eggert ist der Konzentrationstrend ein Problem und auch er schielt auf die Regulierung. Gute Regulierung k&#246;nnte helfen, etwa um interoperable Videokonferenzplattformen zu erm&#246;glichen. „Technisch steht dem eigentlich nichts im Weg“, sagt er.</p><p>Er sieht die IETF noch gut aufgestellt in Bezug auf die Pluralit&#228;t. „Bei uns kann nach wie vor jeder PhD-Student oder irgendwie Interessierte mitmachen und seine Vorschl&#228;ge mitbringen“, unterstreicht er. Ein k&#252;rzlicher Bericht habe &#252;berdies ergeben, dass 33 Prozent der Zeit, die Teilnehmer in die IETF investieren, <a href=„https://www.ietf.org/media/documents/IETF_Community_Survey_2021.pdf“ rel=„external noopener“ target=„_blank“><strong>tats&#228;chlich auch pers&#246;nliche [14]</strong></a>, nicht vom Arbeitgeber bezahlte Zeit ist. Und noch immer gelte, einfach Massen von Entwicklern in eine Arbeitsgruppe zu schicken, um den eigenen Vorschlag qua Lautst&#228;rke durchzudr&#252;cken, widerspricht nach wie vor den ungeschriebenen Gesetzen. Der Community entgehe das in der Regel nicht und sie spreche das sofort an, so Eggert.</p><h3 class=„subheading“ id=„nav_abschied_vom13“>Abschied vom „Regierungen, lasst uns in Ruhe“-Mythos</h3><p>K&#246;nnen Google, Cisco oder auch Apple viele Entwickler schicken und mit schneller Implementierung wuchern? Ja. Aber die Standardisierung von QUIC, die von vielen als Google getriggert erschien, habe eben auch gezeigt, dass sich Googles W&#252;nsche f&#252;r die Spezifikation h&#228;ufig nicht durchgesetzt haben.</p><p>Der Abschied vom <a href=„https://www.heise.de/tp/features/Unabhaengigkeitserklaerung-des-Cyberspace-3410887.html“><strong>„Regierungen, lasst uns in Ruhe“-Mythos [15]</strong></a> ist f&#252;r Eggert keine Frage mehr. Tats&#228;chlich diskutiert er gemeinsam mit den IETF-Gremien und der Internet Society dar&#252;ber, wie Regulierer besser durch die IETF informiert und beraten werden k&#246;nnten. Denn gute Standards sind eine Herausforderung, aber gute Regulierung ist vielleicht noch schwieriger.</p><p>Ob k&#252;nftige neue Stakeholder dann das alte Tao zu lesen bekommen &#8211; oder ein ganz neues Tao? Ein bisschen k&#252;rzer als 50 Seiten d&#252;rfte es daf&#252;r wohl schon sein.</p><p>() </p><p><strong>URL dieses Artikels:</strong><small>

https://www.heise.de/-7244186

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<strong>[1]</strong>&#160;https://www.heise.de/thema/Missing-Link

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<strong>[2]</strong>&#160;https://www.heise.de/netze/rfc/rfcs/rfc1392.shtml

</small><small>

<strong>[3]</strong>&#160;http://www.tao-te-king.org/

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<strong>[4]</strong>&#160;https://www.ietf.org/about/participate/tao/

</small><small>

<strong>[5]</strong>&#160;https://www.heise.de/netze/rfc/rfcs/rfc4677.shtml

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<strong>[6]</strong>&#160;https://duplox.wzb.eu/docs/ipng/index.html

</small><small>

<strong>[7]</strong>&#160;https://www.arkko.com/tools/rfcstats/companydistr.html

</small><small>

<strong>[8]</strong>&#160;https://www.arkko.com/tools/rfcstats/countrydistrhist.html

</small><small>

<strong>[9]</strong>&#160;https://datatracker.ietf.org/meeting/114/materials/slides-114-dinrg-draft-report-of-dinrg-workshop-on-centralization-in-the-internet-01

</small><small>

<strong>[10]</strong>&#160;https://www.heise.de/news/IETF-wendet-sich-gegen-unerwuenschte-Konzentration-im-Internet-5991490.html

</small><small>

<strong>[11]</strong>&#160;https://datatracker.ietf.org/doc/slides-interim-2021-dinrg-01-sessa-mitigation-options-against-centralization-in-dns-resolvers-jari-arkko/

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<strong>[12]</strong>&#160;https://datatracker.ietf.org/doc/pdf/draft-nottingham-avoiding-internet-centralization-05

</small><small>

<strong>[13]</strong>&#160;https://www.heise.de/meldung/Missing-Link-Neuer-Protokollkrieg-Streit-um-New-IP-und-erneuertes-Internet-4705192.html

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<strong>[14]</strong>&#160;https://www.ietf.org/media/documents/IETF_Community_Survey_2021.pdf

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<strong>[15]</strong>&#160;https://www.heise.de/tp/features/Unabhaengigkeitserklaerung-des-Cyberspace-3410887.html

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<strong>[16]</strong>&#160;mailto:bme@heise.de

</small></p><p class=„printversion__copyright“><em>Copyright &#169; 2022 Heise Medien</em></p> </html>

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