<html> <p class=„printversionmasterbild“><img src=„https://heise.cloudimg.io/bound/712x480/q60.png-lossy-60.webp-lossy-60.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/4/5/5/6/3/1/3/ct-4c908c29fecb4aa4.jpeg“ alt=„“ class=„img-responsive“ referrerpolicy=„no-referrer“ /></p><p><strong>Entwickler beschaffen KI-Trainingsdaten oft mit unlauteren Methoden. Dagegen setzen sich Künstler und Autoren juristisch, technisch und inhaltlich zur Wehr.</strong></p><p>Damit sie an der Spitze bleiben, brauchen die großen KI-Firmen wie OpenAI, Microsoft und Alphabet einen ständigen Nachschub an frischen Daten für das Training: Texte, Bilder, Videos aus dem Internet. Ihre Sprachmodelle und Bildgeneratoren akkumulieren das Wissen von Millionen Autoren, Wissenschaftlern, Fotografen und Künstlern.</p><p>Dass sich die großen Unternehmen daran bedienen dürfen, hat die EU vor vier Jahren in ihrer Richtlinie 2019/790 erlaubt. Auf dieser Grundlage ist der § 44b im deutschen Urheberrecht entstanden. Er besagt, dass KI-Entwickler ihre Modelle mit allen ihnen zugänglichen Daten trainieren dürfen, solange ein Urheber nicht widerspricht (Opt-out-Regelung). Im Streitfall müssen nicht die KI-Entwickler nachweisen, dass alle ihre Daten zum Training freigegeben sind. Vielmehr müssen die Urheber nachweisen, dass sie widersprochen haben und ihre Werke trotzdem zum Training verwendet wurden.</p><p>Das ist auch der Grund, warum die großen KI-Entwickler ihr Trainingsmaterial geheim halten. Zum einen, um Urhebern keine Munition für Klagen zu liefern. Zum anderen, um sich die Konkurrenz vom Leib zu halten. <a class=„heiseplus-lnk heiseplus-lnk“ href=„https://www.heise.de/hintergrund/Was-die-neue-KI-Verordnung-der-EU-fuer-KI-Anbieter-und-Anwender-aendert-9691328.html“><strong><strong>Daran wird auch der künftige AI Act der EU wenig ändern [8]</strong> [8]</strong></a>.</p><hr /><p><strong>URL dieses Artikels:</strong><br /><small><code>https://www.heise.de/-9654455</code></small></p><p><strong>Links in diesem Artikel:</strong><br /><small><code><strong>[1]</strong> https://www.heise.de/hintergrund/Wie-KI-die-Gesellschaft-spaltet-und-was-man-dagegen-tun-kann-9683350.html</code></small><br /><small><code><strong>[2]</strong> https://www.heise.de/hintergrund/Bildung-KI-in-Schule-und-Hochschule-ein-Ueberblick-9691360.html</code></small><br /><small><code><strong>[3]</strong> https://www.heise.de/hintergrund/Was-die-neue-KI-Verordnung-der-EU-fuer-KI-Anbieter-und-Anwender-aendert-9691328.html</code></small><br /><small><code><strong>[4]</strong> https://www.heise.de/hintergrund/Wie-Urheber-ihre-Werke-vor-unerlaubter-KI-Nutzung-schuetzen-koennen-9654455.html</code></small><br /><small><code><strong>[5]</strong> https://www.heise.de/hintergrund/Rechtsfragen-und-Antworten-zu-generativer-KI-9682889.html</code></small><br /><small><code><strong>[6]</strong> https://www.heise.de/hintergrund/Recht-Darf-man-die-Stimme-eines-Menschen-per-KI-klonen-9681520.html</code></small><br /><small><code><strong>[7]</strong> https://www.heise.de/hintergrund/KI-in-der-Medizin-Ein-Gespraech-ueber-den-KI-Einsatz-in-der-Praxis-9705325.html</code></small><br /><small><code><strong>[8]</strong> https://www.heise.de/hintergrund/Was-die-neue-KI-Verordnung-der-EU-fuer-KI-Anbieter-und-Anwender-aendert-9691328.html</code></small><br /></p><p class=„printversioncopyright“><em>Copyright © 2024 Heise Medien</em></p> </html>